Polizei sucht Zeugen nach körperlicher Auseinandersetzung im Jungbusch. Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Gewaltvorfall in Mannheim-Jungbusch

Mannheim (ost)
Am Sonntag, den 04.10.2026, gegen 03:56 Uhr, wurde über den polizeilichen Notruf des Polizeipräsidiums Mannheim eine Meldung über eine körperliche Auseinandersetzung in der Hafenstraße erhalten.
Ersten Informationen zufolge kam es zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen vor Ort.
Gemäß den bisherigen Erkenntnissen wurde ein 23-jähriger Mann von vier bisher unbekannten Männern angesprochen. Kurz darauf wurde er von einem der Männer ins Gesicht geschlagen, zu Boden gebracht und dann von mehreren Personen aus der Gruppe getreten. Ein 22-jähriger Zeuge eilte dem Verletzten zu Hilfe, wurde aber auch von den unbekannten Angreifern angegriffen und an der rechten Gesichtshälfte verletzt. Er erlitt eine blutende Wunde am linken Auge sowie eine Verletzung am Sprunggelenk.
Als die Polizeibeamten eintrafen, wurden die beiden Opfer bereits vom Rettungsdienst versorgt. Eine detaillierte Beschreibung der Täter konnte bisher nicht abgegeben werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die Informationen zum Vorfall oder den unbekannten Tätern haben, sich beim Polizeirevier Mannheim-Innenstadt unter der Telefonnummer 0621-12580 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Darunter waren 345 männliche Verdächtige und 36 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 363 männliche und 39 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








