Ein 64-jähriger Fahrer erleidet einen Sekundenschlaf auf der A7 bei Giengen a.d. Brenz, verursacht Sachschaden und entgeht knapp einem Unfall.
Giengen an der Brenz: Auto kollidiert mit Mittelleitplanke

Ulm (ost)
Laut Polizeiangaben fuhr der 64-Jährige gegen 15 Uhr auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Ulm. Bei km 814,5, in der Nähe der Ausfahrt Giengen / Herbrechtingen, wurde der Fahrer des VW offenbar von einem Sekundenschlaf überwältigt. Er kam zu weit nach links und streifte die Schutzplanke mit seinem Fahrzeug. Das Geräusch des Aufpralls an der Planke weckte den Senior auf, der es schaffte, auf den Standstreifen zu gelangen. Glücklicherweise blieb er unverletzt. Der Verkehrsdienst Heidenheim untersuchte den Unfall. Die Polizei schätzt den Sachschaden an der Schutzplanke und dem fahrbereiten VW auf mehrere tausend Euro. Der 64-Jährige wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung angezeigt.
Empfehlung der Polizei:
Die Straßenverkehrsordnung verlangt, dass der Fahrer jederzeit körperlich fit ist. Müdigkeit kann zu Sekundenschlaf führen, was zu Unfällen mit schwerwiegenden Folgen für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer führen kann. Daher drohen den Verursachern hohe Strafen. Die Polizei empfiehlt daher, vor Fahrtantritt ausreichend zu schlafen, regelmäßige Pausen einzulegen oder Parkplätze für kurze Bewegungspausen zu nutzen, um den Kreislauf in Schwung zu halten.
++++2047978
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen gemeldet, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








