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Giengen an der Brenz: Unfall bei Giengen a. d. Brenz

Zwei Verletzte und hoher Sachschaden nach Missachtung der Vorfahrt bei Kreuzungsunfall in Baden-Württemberg.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Etwa um 6.30 Uhr fuhr ein 44-Jähriger mit seinem Mercedes Citan auf der K3019. Der Fahrer des Mercedes kam aus Richtung Hürben und plante, die L1079 an der Kreuzung „Hausener Lucke“ zu überqueren. Ein 36-Jähriger kam aus Richtung Hausen mit seinem Skoda. Er hatte Vorfahrt und wurde anscheinend vom 44-Jährigen übersehen. Die Fahrzeuge kollidierten im Kreuzungsbereich. Beide Fahrer erlitten schwere Verletzungen bei dem Unfall. Rettungskräfte brachten sie in Krankenhäuser. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden von Abschleppern geborgen. Die Feuerwehr Giengen-Hürben sperrte die Straße und kümmerte sich um ausgelaufene Betriebsstoffe. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 20.000 Euro.

In Baden-Württemberg und in Deutschland ist die Unfallursache „Vorfahrt und Vorrang“ in den letzten Jahren regelmäßig eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle, auch mit tödlichen Folgen. Die Gründe für Vorfahrtsverletzungen sind vielfältig und reichen von falscher Einschätzung der Verkehrs- und Rechtslage bis hin zur Unaufmerksamkeit im entscheidenden Moment. Oft werden Abstände und Fahrgeschwindigkeiten der bevorrechtigten Fahrzeuge falsch eingeschätzt oder zu früh auf das richtige Verhalten des Wartepflichtigen vertraut. Daher muss jeder, der die Vorfahrt beachten muss, rechtzeitig durch sein Fahrverhalten signalisieren, dass er warten wird. Nur wer sicher sein kann, dass er den Vorfahrtsberechtigten weder gefährdet noch wesentlich behindert, darf weiterfahren. Eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr, sei es als Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger, erfordert jederzeit volle Konzentration auf das Verkehrsgeschehen.

++++0997156

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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