Eine Großkontrolle in Göppingen zog zahlreiche Fahrer aus dem Verkehr, die unter Alkohol und Drogen standen. Die Polizei setzt auf intensive Kontrollen, um die Zahl der Drogenunfälle zu senken.
Göppingen: Berauschte Fahrer im Blick

Ulm (ost)
Die Polizei kündigt regelmäßig Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung der Gefahren durch berauschte Fahrer an. Diesmal hat die Polizei Göppingen erneut gehandelt:
In der Zeit zwischen 1 Uhr und 6 Uhr wurden die Kontrollen rund um die EWS-Arena durchgeführt. Die Beamten des Polizeipräsidiums Ulm überwachten den Verkehr und konzentrierten sich dabei besonders auf Fahrer, die möglicherweise unter dem Einfluss von Drogen standen. Es wurden etwa 65 Fahrzeuge und 83 Personen kontrolliert. Ein Arzt war ebenfalls im Einsatz, um die angeordneten Blutentnahmen durchzuführen.
Ein Fahrer stand unter dem Verdacht der Drogenbeeinflussung. Drei Fahrer hatten Alkohol konsumiert, bevor sie sich ans Steuer setzten. Ein anderer Verkehrsteilnehmer war mit etwa 1,8 Promille auf dem Fahrrad unterwegs. Die fünf Fahrzeugführer durften nicht weiterfahren. Drei von ihnen mussten Blutproben abgeben, die von einem Arzt an der Kontrollstelle entnommen wurden.
Die intensiven Kontrollen sind Teil der polizeilichen Strategie, um die Anzahl der Drogenunfälle zu reduzieren. Bei den Kontrollen werden immer noch viele berauschte Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Dies zeigt die Wichtigkeit der Kontrollen, die die Polizei auch weiterhin durchführen wird.
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Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang in den aufgezeichneten Fällen. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 aus, was 3.38% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








