Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Gondelsheim: Autofahrer flüchtet vor Polizeikontrolle und verursacht Unfall

Ein 21-jähriger Fahrer flieht vor der Polizei, verursacht einen Unfall und wird vorläufig festgenommen. Der Sachschaden beträgt 32.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

Ein junger Mann im Alter von 21 Jahren versuchte am Mittwochabend auf der Bundesstraße 35 bei Gondelsheim einer Polizeikontrolle zu entkommen und verursachte kurz darauf allein einen Verkehrsunfall, bei dem er nach aktuellen Informationen jedoch unverletzt blieb. Bei den Untersuchungen stellte sich heraus, dass der junge Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß.

Laut den bisherigen Informationen versuchte eine Polizeistreife gegen 21:00 Uhr ein Hyundai-Fahrzeug auf der B 35 bei Helmsheim zu kontrollieren. Trotz Aufforderungen zum Anhalten beschleunigte der Fahrer sein Fahrzeug stark und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Gondelsheim. Dort verlor er die Kontrolle über den Hyundai und kollidierte mit einer Schutzplanke auf der rechten Seite. Das Auto drehte sich mehrmals und kam schließlich entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zum Stehen. Der unverletzte 21-Jährige wurde sofort vorläufig festgenommen.

Der Hyundai war nicht mehr fahrtüchtig und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden am Fahrzeug und an der Schutzplanke wird auf etwa 32.000 Euro geschätzt.

Die B 35 zwischen Brettener Straße und dem Ortsausgang Gondelsheim musste aufgrund der Aufräum- und Ermittlungsarbeiten rund drei Stunden lang gesperrt werden, unter anderem aufgrund der großen Menge an Trümmern auf der Straße.

Die Polizei leitet nun Ermittlungen unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

Ralf Eisenlohr, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24