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Graben-Neudorf: Autofahrer flüchtet unter Alkoholeinfluss vor Polizei

Ein betrunkener 73-jähriger Autofahrer flüchtete vor einer Polizeikontrolle in Graben-Neudorf. Die Polizei sucht Zeugen oder Geschädigte.

Foto: unsplash

Karlsruhe (ost)

Ein scheinbar betrunkener 73-jähriger Autofahrer entkam am frühen Samstagabend in Graben-Neudorf einer Polizeikontrolle.

Nach bisherigen Informationen bemerkte eine Polizeistreife gegen 17:15 Uhr in der Rheinstraße im Ortsteil Graben das schwarze Nissan-SUV des 73-Jährigen aufgrund seiner unsicheren Fahrweise. Als die Beamten den Mann kontrollieren wollten, beschleunigte er jedoch sein Fahrzeug und flüchtete mit stark überhöhter Geschwindigkeit vor der Streife.

Während seiner Flucht über Wald- und Feldwege, Orts-, Kreis- und Bundesstraßen benutzte der ältere Mann entgegengesetzte Fahrspuren, schnitt Kurven und verlor anscheinend mehrmals kurzzeitig die Kontrolle über sein Fahrzeug. Es war offenbar nur dem Zufall zu verdanken, dass es zu keinem schädlichen Vorfall kam.

Die Fahrt des 73-Jährigen endete schließlich auf dem Gelände eines Aussiedlerhofes, auf den er abbog und aufgrund der dortigen baulichen Gegebenheiten nicht weiterfahren konnte.

Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Beschuldigten einen Wert von etwa 1,6 Promille, weshalb er auf dem Polizeirevier nicht nur eine Blutprobe abgeben musste, sondern auch seinen Führerschein abgeben musste.

Zeugen oder andere Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise durch die riskante Fahrweise gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Philippsburg unter 07256 93290 in Verbindung zu setzen.

Julian Scharer, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 im Jahr 2022 auf 34877 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück. Unter den Verdächtigen waren 28389 Männer und 4031 Frauen, wobei 10727 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10,38% aus, was 10.355 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 85,09%, waren übrige Sachschadensunfälle (260.926). Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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