Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Grabenstetten: Tödlicher Vorfall in Falkensteiner Höhle

Ein 61-jähriger Mann verstarb während einer geführten Tour in der Höhle aufgrund eines medizinischen Notfalls. Die Bergung gestaltet sich aufgrund der schwierigen örtlichen Gegebenheiten als herausfordernd.

Foto: Unsplash

Reutlingen (ost)

Bei Grabenstetten (RT) ist ein Besucher in der Falkensteiner Höhle verstorben.

Ein 61-jähriger Mann, der an einer geführten Tour in die Falkensteiner Höhle teilgenommen hat, ist am Freitagmittag aufgrund eines medizinischen Notfalls verstorben. Es gibt keine Hinweise auf Fremdverschulden oder ein vorwerfbares Verhalten Dritter. Die Polizei wurde um 10:30 Uhr informiert, dass die Feuerwehren Grabenstetten und Bad Urach, die Höhlenrettung, die Bergwacht und der Rettungsdienst wegen einer hilfsbedürftigen Person rund 1.300 Meter im Höhleninneren alarmiert wurden. Aufgrund der schwierigen örtlichen Gegebenheiten in der Höhle wurden viele Einsatzkräfte nachalarmiert. Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte vor Ort. Um 14 Uhr wurde bekannt, dass der 61-jährige Mann trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen in der Höhle verstorben war. Die anderen acht Höhlenbesucher konnten die Höhle eigenständig und unverletzt verlassen. Sie werden vom Notfallnachsorgedienst betreut. Die Bergung des 61-Jährigen wird aufgrund der schwierigen Umstände voraussichtlich bis in die späten Abendstunden dauern. Die L 1211 entlang der Falkensteiner Höhle musste aufgrund der vielen Einsatzfahrzeuge zwischen Grabenstetten und Bad Urach für mehrere Stunden zunächst durch die Feuerwehr und später durch die Straßenmeisterei Eningen unter Achalm voll gesperrt werden. Aufgrund der noch laufenden Bergungsmaßnahmen bleibt die Sperrung auf unbestimmte Zeit bestehen.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24