Die Bundespolizei stellte am Grenzübergang Breisach scharfe Munition sicher und vollstreckte einen Haftbefehl. Ein Franzose hatte unerlaubte Patronen, ein Türke musste Geldstrafe zahlen und Haftbefehl erfüllen.
Grenzübergang Breisach: Bundespolizei stellt Munition sicher

Breisach am Rhein (ost)
Die Rettungskräfte am Grenzübergang Breisach am Rhein konnten innerhalb von einer Stunde Stahlschrotmunition sicherstellen und einen Haftbefehl vollstrecken.
Am Sonntag, dem 2. August 2026, um 18:00 Uhr, wurde ein französischer Bürger im Rahmen der Einreisekontrolle überprüft. Bei der Durchsuchung seines Kofferraums fanden die Einsatzkräfte acht unverschlossene Patronen, die zum Tontaubenschießen verwendet werden. Da der 25-Jährige keine Genehmigung für den Grenzübertritt hatte, wurden die Patronen beschlagnahmt. Der Mann aus Frankreich muss nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz zur Rechenschaft gezogen werden.
Kurz darauf wurde ein 41-jähriger türkischer Staatsbürger, der als Beifahrer unterwegs war, bei der Einreisekontrolle überprüft. Es stellte sich heraus, dass seit sechs Wochen ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Vor zwei Jahren wurde der Mann von einem deutschen Gericht wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe verurteilt, die er jedoch nicht bezahlte. Da er auch die Ersatzfreiheitsstrafe nicht antrat, wurde ein Haftbefehl ausgestellt. Der Gesuchte konnte der Bundespolizei die Gerichtsschulden in Höhe von 1.500 Euro bezahlen und seine Reise kurz darauf fortsetzen.
Quelle: Presseportal








