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Größerer Polizeieinsatz in Ludwigsburg

24-Jähriger in psychischem Ausnahmezustand festgenommen. Spezialkräfte mussten eingreifen, nachdem der Mann sich selbst verletzte und mit Waffen drohte.

Foto: Depositphotos

Ludwigsburg (ost)

Am Sonntag (23.08.2026) ereignete sich in der Bodelschwinghstraße in Ludwigsburg ein größerer Polizeieinsatz, nachdem ein 24-jähriger Mann in einem Zimmer eines Wohnheims randalierte.

Ein Mitarbeiter einer Wohneinrichtung alarmierte über Notruf, dass sich ein Bewohner möglicherweise in einer psychischen Ausnahmesituation befand und im Zimmer des Wohnheims randalierte. Eine Vielzahl von Einsatzkräften umkreiste das Gebäude und versuchte zunächst, über die Zimmertür Kontakt zu dem 24-Jährigen aufzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er jedoch seine Tür verriegelt, wodurch ein Kontaktversuch unmöglich war. Später gelang es, über ein Zimmerfenster mit dem Mann in Kontakt zu treten. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der 24-Jährige mit einer Sturmhaube maskiert und drohte den Einsatzkräften mit einem Brecheisen und zwei Messern in den Händen.

Spezialkräfte, darunter insbesondere speziell in Gesprächsführung geschulte Beamte des Polizeipräsidiums Ludwigsburg und ein Spezialeinsatzkommando, wurden hinzugezogen. Trotz aller Bemühungen, eine Verbindung zu dem 24-Jährigen herzustellen, scheiterten sämtliche Versuche. Letztendlich öffneten Beamte des Spezialeinsatzkommandos gewaltsam die Zimmertür und nahmen den Mann widerstandslos vorläufig fest. Der 24-jährige Mann wies zu diesem Zeitpunkt mehrere Verletzungen auf, die er sich zuvor selbst mit einem der Messer zugefügt hatte. Er wurde vom Rettungsdienst unter polizeilicher Aufsicht in ein Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Anschließend wurde er in eine psychiatrische Einrichtung überführt.

Quelle: Presseportal

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