Rettungskräfte im Einsatz nach schwerem Zusammenstoß von vier Fahrzeugen auf der Autobahn. Unfallverursacherin schwer verletzt.
Größerer Verkehrsunfall auf BAB 6 bei Rauenberg

Rauenberg/Rhein-Neckar-Kreis/BAB 6 (ost)
Wie bereits gemeldet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6321079 ereignete sich am heutigen Freitagabend, gegen 18:30 Uhr, auf der BAB 6 in Höhe Rauenberg und in Fahrtrichtung Heilbronn, ein größerer Verkehrsunfall. Zu Beginn fuhren vier Fahrzeuge hintereinander auf dem linken Fahrstreifen der Autobahn. Aufgrund von stockendem Verkehr mussten alle Fahrer bis zum Stillstand bremsen. Eine 40-jährige Fahrerin eines VW erkannte die Verkehrssituation jedoch zu spät und versuchte durch ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß mit ihrem Vordermann zu vermeiden. Durch das Ausweichen berührte die Frau jedoch eine Betonleitwand und prallte dann gegen den vor ihr fahrenden Opel eines 56-jährigen Mannes. Durch diesen Aufprall verlor der VW letztendlich den Bodenkontakt und überschlug sich, nachdem noch zwei weitere Fahrzeuge (VW und Ford) berührt wurden. Danach kam die Unfallverursacherin mit ihrem VW auf dem Dach zum Stillstand. Die 40-jährige Frau, der Opel-Fahrer, sein 71-jähriger Mitfahrer und eine weitere 18-jährige VW-Fahrerin erlitten leichte Verletzungen durch den Unfall. Die Unfallverursacherin wurde zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Alle vier Fahrzeuge mussten schließlich von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und der erforderlichen Abschleppmaßnahmen mussten zeitweise auch verschiedene Fahrstreifen gesperrt werden. Die letzten Sperrungen konnten schließlich um 20:40 Uhr aufgehoben werden. Der Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen verzeichnet, was 0,57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85,09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4,42%) und auf Autobahnen 3369 (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








