Ein Jogger entdeckte ein erschossenes Reh mit Bissverletzungen. Polizei sucht Zeugen für verdächtige Wahrnehmungen im Bereich.
Großrinderfeld: Jagdwilderei, Verdacht auf Wilderei in Merchingen

Main-Tauber-Kreis (ost)
Merchingen: Verdacht auf Wilderei – Augenzeugen gesucht
Am Samstag entdeckte ein Läufer auf dem Skulpturenweg zwischen der unteren Mühle und dem Skulpturengerüst bei Merchingen ein totes Reh. Neben dem geöffneten Bauchraum und Bisswunden wies das tote Tier auch Schussverletzungen am Hals auf, wie der zuständige Jagdpächter berichtete. Es wird vermutet, dass das Tier nicht an Ort und Stelle erlegt wurde und die Bisswunden möglicherweise später von einem Wildtier zugefügt wurden. Die Polizei bittet nun um Hinweise von Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in der oben genannten Gegend gemacht haben. Sie werden gebeten, sich beim Fachbereich Gewerbe / Umwelt der Polizei Tauberbischofsheim unter der Telefonnummer 09341 810 zu melden.
Tauberbischofsheim: Fahrerflucht nach Unfall
Ein Audi wurde am Dienstag auf dem Parkplatz eines Unternehmens in Tauberbischofsheim von einem unbekannten Fahrer beschädigt. Der Besitzer hatte sein Fahrzeug gegen 4:50 Uhr in der Weinigstraße abgestellt. Als er um 13:10 Uhr zu seinem Auto zurückkehrte, bemerkte er, dass es auf der rechten hinteren Seite beschädigt war. Vermutlich hat ein anderer Fahrer beim Ein- oder Ausparken den Audi gestreift, jedoch weder den Besitzer noch die Polizei informiert. Der Schaden am Audi beläuft sich auf etwa 3.000 Euro. Das Polizeirevier Tauberbischofsheim bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 09341 810.
Großrinderfeld: Frontalkollision im Gegenverkehr
Am Mittwochmorgen kam es bei Großrinderfeld zu einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen. Gegen 6 Uhr verlor die Fahrerin eines Toyota Yaris aus Schönfeld in Richtung Gerchsheim aus unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Auto. Der Toyota geriet ins Schleudern, prallte gegen die Leitplanke und wurde dann in den Gegenverkehr geschleudert. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden VW. Ein Audi, der hinter dem VW fuhr, konnte nicht rechtzeitig bremsen und krachte in die Unfallstelle. Die Fahrer des VWs und des Audis sowie die Fahrerin des Toyotas wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Schäden an den Fahrzeugen belaufen sich auf etwa 35.000 Euro. Alle Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Kreisstraße war für die Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten mehrere Stunden gesperrt. Die Sperrung dauert derzeit (Stand 14.01.2026, 11:30 Uhr) noch an.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% aller Unfälle entspricht. 1733 Unfälle, also 0.57%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die restlichen 260926 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was einem Anteil von 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








