In Gundelfingen und Freiburg entstanden beträchtliche Vermögensschäden durch Kryptowährungsbetrug. Kriminelle erbeuteten niedrige und mittlere fünfstellige Euro-Beträge durch manipulierte Anrufe und Internetseiten.
Gundelfingen: Hoher Vermögensschaden nach Betrug mit Kryptowährung

Freiburg (ost)
In Gundelfingen und Freiburg gab es zwei Fälle von erheblichen Vermögensschäden im Zusammenhang mit Kryptowährung.
Vor einer Woche, am 20.07.2026, erhielt ein 44-jähriger Mann eine SMS von einer Krypto-Börse, die ihn vor einem verdächtigen Anmeldeversuch warnte und ihn aufforderte, die Kunden-Hotline unter einer bestimmten Telefonnummer anzurufen. Während des Telefonats wurde dem Opfer vorgespielt, dass sein Passwort für ein sogenanntes Hardware-Wallet teilweise kompromittiert worden sei. Ein Hardware-Wallet ist ein USB-Stick-ähnlicher Datenträger, der als Geldbörse für Kryptowährungen dient. Die Täter konnten später das Passwort für das Hardware-Wallet des Opfers über eine manipulierte Website abgreifen. Kurz darauf wurde dem 44-Jährigen Kryptowährung im Wert eines niedrigen fünfstelligen Euro-Betrags von den Tätern abgebucht.
Mit derselben Methode gelang es Kriminellen einige Tage später, am Donnerstag, den 23.07.2026, einer 39-jährigen Geschädigten Kryptowährung im mittleren fünfstelligen Euro-Betrag zu stehlen.
Um sich vor Betrug im Zusammenhang mit Kryptowährung zu schützen, können Sie folgende Maßnahmen ergreifen:
ak
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 im Jahr 2022 auf 4420 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 im Jahr 2022 auf 3473 im Jahr 2023. Davon waren 2153 männlich, 993 weiblich und 1119 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt








