Ein betrunkener und unter Drogeneinfluss stehender Fahrradfahrer verunglückte schwer und wurde ins Krankenhaus gebracht. Eine Blutentnahme ergab einen Wert von über einem Promille.
Gundelfingen: Verkehrsunfall in Metzingen

Reutlingen (ost)
Metzingen (RT): Betrunken und unter dem Einfluss von Drogen verunglückt
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich in der Nacht zum Samstag auf dem Radweg in der Teckstraße. Ein 38-jähriger Fahrer eines Pedelecs kollidierte kurz vor 01.00 Uhr aus noch ungeklärter Ursache mit einem Verkehrsschild und zog sich eine schwere Kopfverletzung zu. Der Verletzte gab gegenüber der hinzugerufenen Streifenwagenbesatzung an, verschiedene Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Ein Atemalkoholtest vor Ort ergab einen Wert von über einem Promille. Nach der Behandlung durch den Rettungsdienst wurde er ins Krankenhaus gebracht. Aufgrund der Beeinflussung musste der 38-Jährige eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und hat nun strafrechtliche Konsequenzen zu erwarten.
Sankt Johann (RT): Ungebremst aus einem Feldweg gefahren
Ein Verkehrsunfall am Freitagabend auf der Verbindungsstraße zwischen Sirchingen und Gächingen führte zu drei verletzten Personen und hohem Sachschaden. Der 65-jährige Fahrer eines Renault Megane und seine 57-jährige Beifahrerin befuhren gegen 17.30 Uhr die K6700, als ein Opel Corsa von einem Feldweg aus auf die Kreisstraße einbog, ohne den Vorrang zu beachten. Bei der Kollision wurde das Fahrzeug des 87-jährigen Unfallverursachers in den Grünstreifen abgewiesen. Der Renault kam auf einem parallel zur Fahrbahn verlaufenden Radweg zum Stehen. Alle drei Insassen wurden leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro an den Fahrzeugen, die abgeschleppt werden mussten. Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften an der Unfallstelle beteiligt. Die Straße musste für zwei Stunden gesperrt werden und wurde nach der Reinigung durch die Straßenmeisterei wieder freigegeben.
Gundelfingen (RT): Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Fahrerin
Am Freitagmittag kam es in Gundelfingen zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Gegen 12.10 Uhr war eine 87-jährige Fahrerin alleine mit ihrem Citroen auf der Kreisstraße 6769 in Gundelfingen unterwegs. In einer Linkskurve kam sie aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab, geriet in eine Böschung und überschlug sich. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden am Fahrzeug beläuft sich derzeit auf etwa 9.000 Euro.
Nürtingen (ES): Brand in der Küche
Am Freitag gegen 18.00 Uhr brach in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Werastraße ein Feuer aus. Eine 49-jährige Mutter war in ihrer Küche mit dem Kochen beschäftigt, als ihr siebenjähriger Sohn aufgrund eines Streits die Wohnung verließ und mit seinem Tretroller davonfuhr. Die Frau versuchte ihm zu folgen, als die Tür hinter ihr ins Schloss fiel. Sie hatte keinen Wohnungsschlüssel bei sich. Obwohl die Feuerwehr Nürtingen sofort informiert wurde, kam es zu einer starken Rauchentwicklung im zweiten Obergeschoss und das Essen auf dem Herd geriet in Brand. Die Einsatzkräfte stellten Flammen aus dem Topf und dem darüberliegenden Schrank fest, konnten das Feuer jedoch sofort erfolgreich löschen. Der entstandene Schaden beträgt etwa 3.000 Euro, die Wohnung war weiterhin bewohnbar. Der flüchtige Sohn wurde später in der Forststraße von der Polizei aufgegriffen und zu seiner Mutter zurückgebracht.
Plochingen (ES): Aus gesundheitlichen Gründen in den Gegenverkehr geraten
Ein Verkehrsunfall am Freitagnachmittag in Plochingen führte zu zwei Verletzten und einem Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Gegen 13.55 Uhr geriet der 74-jährige Fahrer eines Wohnmobils in der Schorndorfer Straße aus gesundheitlichen Gründen auf die Gegenfahrbahn. Der entgegenkommende 23-jährige BMW-Fahrer konnte einen Frontalzusammenstoß verhindern, berührte jedoch den hinteren Bereich des Wohnmobils. Der 25-jährige Smart-Fahrer und der 75-jährige Mercedes-Fahrer konnten nicht ausweichen und kollidierten jeweils frontal mit dem Wohnmobil. Der 25-Jährige erlitt Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der 74-jährige Unfallverursacher wurde ebenfalls leicht verletzt und zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus gebracht. Drei Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Die Schorndorfer Straße war bis 16.30 Uhr für die Unfallaufnahme gesperrt.
Ostfildern (ES): Auf dem Heimweg geschlagen und ausgeraubt
Ein 17-Jähriger wurde am frühen Samstagmorgen im Stadtteil Nellingen von zwei Jugendlichen auf seinem Heimweg angegriffen und ausgeraubt. Der Vorfall ereignete sich gegen 02.00 Uhr in der Denkendorfer Straße. Ein 15-Jähriger und sein noch unbekannter Begleiter forderten den 17-Jährigen auf, persönliche Gegenstände herauszugeben. Der 15-Jährige entnahm aus der Geldbörse des Opfers einen unbekannten Geldbetrag. Anschließend schlug er mehrmals auf den Geschädigten ein. Als dieser am Boden lag, trat der Täter weiter auf ihn ein und stahl weitere persönliche Gegenstände aus dem Rucksack. Der 17-Jährige konnte fliehen und die Polizei verständigen. Der 15-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen, sein Begleiter war nicht mehr vor Ort. Der 17-Jährige wurde leicht verletzt. Die Kriminalpolizei Esslingen hat die Ermittlungen übernommen.
Ofterdingen (TÜ): Beim Überholen von der Fahrbahn abgekommen und erheblichen Schaden verursacht
Ein Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden ereignete sich am Freitagabend in Ofterdingen. Kurz vor 23.00 Uhr überholte ein 52-jähriger Fahrer eines VW-Touran auf der B27 von Ofterdingen in Richtung Tübingen. Ein 19-Jähriger, der die 52-Jährige überholen wollte, geriet aus unbekannten Gründen ins linke Bankett und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Nach der Kollision mit einer Schutzplanke an der Lkw-Mautkontrollstelle wurde das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn geworfen, drehte sich mehrmals um die eigene Achse und schleuderte dann in den Grünstreifen, wo es neben einem Baum zum Stillstand kam. Ein unbeteiligter Mercedes-Benz eines 19-Jährigen wurde durch herumfliegende Trümmerteile beschädigt. Der Schaden an der Leitplanke und der Mautstelle beträgt etwa 2000 Euro. Auch am Mercedes-Benz entstand ein Schaden von etwa 2000 Euro. Der Schaden am BMW des 19-Jährigen wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt. Das Fahrzeug wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt. Der 19-Jährige und seine beiden Mitfahrer blieben unverletzt.
Albstadt (ZAK): Motorradfahrer nach Verkehrsunfall verletzt
Verletzungen an den Armen und der Brust waren die Folgen eines Vorrangverstoßes. Am Freitagnachmittag gegen 15.00 Uhr wollte eine 84-jährige Autofahrerin die Wilhelmstraße in Albstadt überqueren und übersah dabei einen 49-jährigen Motorradfahrer, der Vorfahrt hatte. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Der Motorradfahrer erlitt mehrere Verletzungen. Die Unfallverursacherin erlitt einen Schock, sodass beide ins Krankenhaus gebracht wurden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








