Am Dienstag kam es zu einem Raubdelikt im Zusammenhang mit einem Drogengeschäft. Die Tatverdächtigen wurden festgenommen und sitzen nun in Haft.
Haftbefehle nach Raub und Drogenhandel in Ulm

Ulm (ost)
Am Dienstag (04.8.2026) ereignete sich gegen 4.30 Uhr in der Gegend des Deutschhauses, vermutlich im Zusammenhang mit einem Drogengeschäft, ein Raubüberfall. Zwei 30-jährige Männer sollen dabei auf einen 29-jährigen Mann eingeprügelt haben. Während das Opfer von einem der Täter am Boden festgehalten wurde, soll der zweite Täter ihm Bargeld gestohlen haben. Anschließend flüchteten die Täter. Das Opfer alarmierte die Polizei.
Die Kriminalpolizei Ulm konnte es schaffen, die Verdächtigen am Donnerstag (06.08.2026) in einer Wohnung in der Ulmer Weststadt widerstandslos festzunehmen.
Aufgrund des dringenden Verdachts des schweren Raubes und des Drogenhandels wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm Haftbefehle gegen die beiden 30-jährigen Männer erlassen. Auch gegen einen 45-jährigen Mann, der dringend verdächtigt wird, gemeinsam mit den beiden 30-jährigen Männern Drogen gehandelt zu haben, erließ das Gericht einen Haftbefehl.
Bei der Durchsuchung fanden die Ermittler bei den Verdächtigen eine große Menge Marihuana und eine beträchtliche Summe Bargeld. Die Drogen und das Geld wurden beschlagnahmt.
Die drei Männer mit tunesischer Staatsangehörigkeit befinden sich nun in Haftanstalten.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Ulm dauern an. Die Unschuldsvermutung gilt.
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Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Räuberieraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2602 auf 3202, wobei der Anteil männlicher Verdächtiger von 2369 auf 2906 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 233 auf 296 und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1313 auf 1674. Im Vergleich dazu wurde im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland registriert – 12625 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen bei 26.963 und die der weiblichen Verdächtigen bei 3.751 lag. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








