Ein 25-Jähriger entging knapp einem Raubversuch, als er sein Smartphone verkaufen wollte. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen, aber später freigelassen.
Handy-Raub in Ludwigsburg

Ludwigsburg (ost)
Ein 25-Jähriger entging knapp einem Raub am Donnerstagabend (06.08.2026) in Ludwigsburg. Er wollte sein Smartphone verkaufen und bot es auf einer Online-Verkaufsplattform an. Ein 24-Jähriger zeigte Interesse am Kauf und sie trafen sich in Ludwigsburg, um das Geschäft abzuschließen. Zusammen fuhren sie mit dem VW des 24-Jährigen weg, um angeblich Bargeld an einem Geldautomaten abzuheben. Da die Situation dem 25-Jährigen jedoch seltsam erschien, stieg er gegen 18:00 Uhr in der Schorndorfer Straße auf Höhe des Remswegs aus dem Auto aus. Der 24-Jährige folgte ihm und versuchte, ihm das Handy zu entreißen, während er sein Opfer am Hals packte und würgte. Das Opfer konnte sich schließlich befreien und weglaufen, woraufhin der Verdächtige das hintere Kennzeichen seines VW abnahm und mit dem Fahrzeug flüchtete. Er wurde während der Fahndung von Polizeikräften in Stuttgart gefunden und vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Verdächtige auf Anweisung der Staatsanwaltschaft am Freitagmorgen (07.08.2026) wieder freigelassen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat Ermittlungen wegen des versuchten Raubs aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 im Jahr 2022 auf 2518 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 im Jahr 2022 auf 3202 im Jahr 2023, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2369 auf 2906 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 233 auf 296 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 im Jahr 2022 auf 1674 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt








