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Haslach: Beanstandungen bei Kontrollen des Güterverkehrs

Bei Kontrollen in Haslach wurden zahlreiche Verstöße festgestellt, darunter unsichere Ladung und fehlende Gasprüfungen bei Wohnmobilen.

Foto: unsplash

Haslach (ost)

Während der ersten Überprüfung des gewerblichen Güterverkehrs im Revierbereich Haslach im Jahr 2026 wurden erneut zahlreiche Verstöße gegen Vorschriften im Zusammenhang mit der Güterbeförderung festgestellt. Mit einer breiten Aufstellung von Kräften von Zoll, Bundesamt für Logistik und Mobilität, Verkehrspolizei Offenburg und dem Polizeirevier Haslach wurden am Montagmorgen insgesamt knapp 50 kleine und große Lastwagen, Wohnmobile und Personentransporte überprüft. Eine Gruppe von Einsatzbeamten des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützte die Kontrolleure. Der Schwerpunkt der insgesamt 20 festgestellten Verstöße lag im Bereich der Dokumentation von Lenk- und Ruhezeiten. Bei drei Fahrzeugen war die Ladung nicht oder unzureichend gesichert. In einem Fall handelte es sich um gefährliches Gefahrgut. Auch bei Wohnmobilen wurden erneut vier Verstöße im Umgang mit den mitgeführten Gasflaschen festgestellt. Die Beanstandungsquote bleibt hier weiterhin hoch. Die sachkundigen Kontrolleure weisen darauf hin, dass eine bestandene Gasprüfung nicht bedeutet, dass die erforderliche Schutzausstattung der Gasanlage für den Betrieb während der Fahrt bereits vorhanden ist. Diese Ausrüstung ist in den meisten Wohnmobilen nicht standardmäßig eingebaut. Der Fahrer eines Kleinlastwagens konnte keinen gültigen Aufenthaltsstatus für den europäischen Arbeitsmarkt nachweisen und befand sich daher wahrscheinlich illegal in Deutschland.

/hg /ya

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon endeten 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% aller Unfälle entspricht. Es gab 1.733 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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