Die Polizei kontrollierte den gewerblichen Güterverkehr an der B 33. Es gab Verstöße bei Ladungssicherung und Lenkzeiten, sowie fehlende Nachweise bei Warenlieferungen.
Haslach im Kinzigtal: Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs in Haslach

Haslach (ost)
Am Ende der letzten Woche haben die Polizeibeamten des Polizeireviers Haslach mit Unterstützung einer Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Einsatz und dem Verkehrsdienst Offenburg den “kleinen” gewerblichen Güterverkehr an der B 33 zwischen Haslach und Hausach kontrolliert. Der Fokus lag auf Kleintransportern, Wohnmobilen und Gespannen, um die Verkehrssicherheit und die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten zu überprüfen. Erfreulicherweise gab es diesmal bei den zahlreichen Wohnmobilen keine schwerwiegenden Verstöße in Bezug auf die mitgeführten Gasflaschen. Während der etwa vierstündigen Kontrolle wurden 20 Verstöße festgestellt, die nicht mehr nur mündlich geahndet werden konnten. In vier Fällen handelte es sich um Verstöße im Bereich der Ladungssicherung, wobei dreimal gefährliche Güter unzureichend gesichert waren. Zwei Verkehrsteilnehmer verwendeten während der Fahrt Warnmittel vor Geschwindigkeitskontrollen, wofür sie empfindliche Bußgelder erhielten.
Auffällig viele Verstöße betrafen die Vorschriften zur Aufzeichnung von Lenk- und Ruhezeiten. Kein einziger Fahrer der kontrollierten Fahrzeuge mit Warenlieferungen eines großen Versandhauses konnte die erforderlichen Nachweise vorlegen. Diese Ergebnisse entsprechen den Feststellungen bei Kontrollen dieser Fahrzeuge in den vergangenen Monaten. In den Kontrollmitteilungen an die zuständigen Ämter für Arbeitsschutz werden nun entsprechende Betriebsprüfungen bei den betroffenen Subunternehmen vorgeschlagen.
/hg /vo
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








