Eine 32-jährige Frau wurde Opfer eines Telefonbetrugs, bei dem ein Schaden im fünfstelligen Bereich entstand. Die Polizei warnt vor leichtsinnigem Umgang mit sensiblen Daten.
Haslach: Vorsicht vor Telefonbetrügern

Haslach (ost)
Am Mittwochmorgen wurde eine 32 Jahre Frau Opfer eines Telefonbetrügers. Der Kriminelle am anderen Ende der Leitung täuschte vor, im Auftrag eines Online-Zahlungsdienstes anzurufen, weil angeblich „verdächtige Konto-Aktivitäten“ bei der Frau festgestellt worden seien. Dem Betrüger gelang es im weiteren Verlauf durch geschickte Gesprächsführung, die Frau derart zu manipulieren, dass diese sensible Daten preisgab und via Onlinebanking Überweisungen auf Bankverbindungen im Ausland leistete. Hierbei entstand ein Schaden im fünfstelligen Bereich.
Die Polizei warnt, nicht leichtfertig mit sensiblen Daten umzugehen und misstrauisch zu sein! Auch jüngere Menschen können von perfiden Telefonbetrügereien betroffen sein
Tipps der Polizei:
/ph
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11.144 Fälle registriert, wobei 4.056 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 3.146 Verdächtige, darunter 2.153 Männer, 993 Frauen und 1.119 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 13.531, wobei 4.420 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 3.473 Verdächtige, darunter 2.380 Männer, 1.093 Frauen und 1.331 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22.125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt








