Kriminalpolizei ermittelt gegen drei Tatverdächtige im Alter von 19, 24 und 30 Jahren nach Überfall, Entkleidung und Misshandlung eines 19-Jährigen.
Hechingen: Verdächtiger nach Raubdelikt festgenommen

Sigmaringen (ost)
Die Polizei hat einen Verdächtigen nach einem Raubüberfall festgenommen
Das Kriminalkommissariat Sigmaringen ermittelt gegen drei Verdächtige im Alter von 19, 24 und 30 Jahren, die einen 19-Jährigen in der Nacht von Samstag auf Sonntag überfallen, entkleidet, gefesselt, bedroht, verletzt und beraubt haben sollen. Der 19-jährige Verdächtige soll das Opfer gefesselt und misshandelt haben, während die anderen beiden Verdächtigen anwesend waren. Sie haben dem Opfer Bargeld und ein Smartphone abgenommen und es körperlich attackiert. Der Hauptverdächtige wurde festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an Richter am Landgericht Dr. Philipp Wissmann, Tel. 07471/1805-0
Oder an Erste Polizeihauptkommissarin Daniela Baier, Tel. 0751/803-1010
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2602 auf 3202, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2369 auf 2906 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 233 auf 296 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 1313 auf 1674. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt








