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Heddesheim: Autofahrer fällt durch unsichere Fahrweise auf,54-jähriger flüchtet vor Polizei

Ein Zeuge meldete einen Autofahrer, der auf der A5 in Schlangenlinien fuhr und nach kurzer Verfolgung festgenommen wurde.

Foto: Depositphotos

Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Am Montagmorgen beobachtete ein Augenzeuge auf der A 5 bei Weinheim das unsichere Fahrverhalten eines Verkehrsteilnehmers und informierte daraufhin die Polizei.

Um 6:40 Uhr meldete der Zeuge der Polizei, dass ein Autofahrer auf der A 5, am Autobahnkreuz Weinheim, in Richtung Heidelberg unterwegs sei. Der Fahrer brach immer wieder abrupt ab und fuhr in Schlangenlinien. Der Zeuge folgte dem Mazda bis zum Eintreffen der Polizei. An der Ausfahrt Ladenburg verließ der Mazda die Autobahn und fuhr auf der L 536 in Richtung Mannheim-Wallstadt weiter, wobei er seine Geschwindigkeit ständig änderte. Dann fuhr er auf der L 631 in Richtung Heddesheim. Bei der Abzweigung zum Kieswerk konnte die Polizei den Mazda sehen. Der Fahrer bog auf den Feldweg zum Kieswerk ab und beschleunigte. Die Beamten folgten dem Fahrzeug, das nach 1,5 Kilometern im Feld stecken blieb. Der Fahrer stieg aus und versuchte zu Fuß zu fliehen, wurde aber nach kurzer Verfolgung von den Polizisten eingeholt und festgenommen.

Der 54-jährige Mazda-Fahrer wurde zunächst zum Polizeirevier in Ladenburg gebracht. Dort bemerkten die Beamten sofort einen starken Alkoholgeruch in seinem Atem. Er verweigerte einen Alkoholtest und ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Das Polizeirevier Ladenburg ermittelt nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und der Teilnahme an einem illegalen Autorennen. Der Führerschein des 54-Jährigen wurde eingezogen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% ausmacht. Übrige Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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