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Heidelberg: 35-Jähriger in Untersuchungshaft nach Angriff auf Passanten und Widerstand gegen Polizei

Ein Mann greift Passanten an, drückt brennende Zigarette an Arme und attackiert Polizeibeamte. Untersuchungshaft nach Vorführung vor Gericht.

Foto: Depositphotos

Heidelberg (ost)

Am Freitagabend gegen 21:00 Uhr wurde die Polizei alarmiert, da ein Mann, der offensichtlich betrunken war, Passanten an der Ecke Bahnhofsstraße/Römerstraße angegriffen haben soll.

Es wird berichtet, dass der Mann vor einer örtlichen Bar einem unbekannten Passanten plötzlich eine brennende Zigarette auf den Arm gedrückt haben soll.

An einer nahen Straßenbahnhaltestelle traf er dann auf einen 61-jährigen Mann. Auch diesem drückte er seine brennende Zigarette auf den Arm.

Der aggressive 35-jährige Mann verließ zunächst den Ort, kehrte aber etwa fünf Minuten später mit einem Holzbesen zur Haltestelle zurück.

Dort schlug er einem 55-jährigen Mann mit dem Besen auf den Kopf und flüchtete in Richtung Blumenstraße. Dort wurde er von der inzwischen alarmierten Polizei festgenommen und zum Polizeirevier Heidelberg-Süd gebracht.

Aufgrund seines psychischen Zustands wurde der Mann nach einer ärztlichen Untersuchung in eine Fachklinik gebracht.

Er zeigte sich damit nicht einverstanden.

Er attackierte eine Polizistin und einen Polizisten verbal und versuchte sie mit Fußtritten und Bissen anzugreifen.

Der bereits wegen Gewaltverbrechen bekannte 35-Jährige musste aufgrund seines unberechenbaren und aggressiven Verhaltens gefesselt werden.

Die Nacht von Freitag auf Samstag verbrachte er in der Klinik.

Am Samstagmittag wurde er dem Amtsgericht Heidelberg vorgeführt, das auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg Untersuchungshaft anordnete.

Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Untersuchungen des Polizeireviers Heidelberg-Süd und der Staatsanwaltschaft Heidelberg dauern an.

Die Polizei sucht den Passanten, dem der Verdächtige vor der Bar in der Bahnhofstraße die Zigarette auf den Arm gedrückt haben soll, und bittet ihn, sich unter 06221/3418-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

nf24