Polizei warnt vor betrügerischen Angriffen und gibt Tipps zur Prävention
Heidelberg: Anlagebetrug in Mannheim

Mannheim (ost)
Der Fachbereich der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg führt derzeit Ermittlungen in einem Fall von Anlagebetrug durch, bei dem ein 60-Jähriger einen erheblichen finanziellen Schaden erlitten hat.
Das Fachdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg verzeichnet in letzter Zeit eine auffällig hohe Anzahl von Fällen von Anlagebetrug.
In einem aktuellen Fall lernte ein 60-Jähriger über eine Online-Plattform eine unbekannte Person kennen, mit der er über persönliche Angelegenheiten, Vermögensaufbau und Geldanlagen sprach. Die unbekannte Person gab ihm Ratschläge für schnelles Wachstum seines Vermögens und überredete ihn dazu, sich auf einer App anzumelden und Geld auf deutsche und ausländische Konten zu überweisen. Als der 60-Jährige den Betrug bemerkte, hatte er bereits einen erheblichen sechsstelligen Vermögensschaden erlitten.
Vorsicht:
Skrupellose Betrüger nutzen das Interesse der Bevölkerung an Geldanlagen aus, um durch betrügerische Versprechen an das Vermögen potenzieller Anleger zu gelangen. Der Erstkontakt erfolgt häufig unaufgefordert per Telefon, über soziale Medien, Online-Dating-Plattformen oder nachdem das spätere Opfer im Internet auf Werbung für vermeintlich interessante Anlagemöglichkeiten aufmerksam geworden ist. Es werden Anlageformen mit unrealistisch hohen Renditemöglichkeiten versprochen. Tatsache ist: Das Geld wird nicht investiert, sondern landet direkt in den Taschen der Betrüger.
Betrügerische Angriffe können erfolgen, wenn:
Die Polizei empfiehlt:
Wie Sie sich vor dieser und anderen Betrugsmaschen schützen können, erfahren Sie auch hier:
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 im Jahr 2022 auf 4420 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 im Jahr 2022 auf 3473 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 2153 Männer und 993 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2380 Männer und 1093 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 im Jahr 2022 auf 1331 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt








