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Heidelberg / B3: Gefährdung des Straßenverkehrs auf B3

Polizei sucht Zeugen und Geschädigte nach auffälliger Fahrweise eines Seat-Fahrers zwischen Wiesloch und Heidelberg. Mehrere Verkehrsteilnehmer mussten ausweichen.

Foto: Depositphotos

Heidelberg / B3 (ost)

Früh am Mittwochmorgen, dem 03.06.2026, wurde der Polizei ein auffällig fahrender Wagen auf der Bundesstraße 3 zwischen Wiesloch und Heidelberg gemeldet, zwischen 05:35 Uhr und 05:52 Uhr.

Nach bisherigen Informationen überquerte der Fahrer eines Seat mehrmals die Fahrbahnbegrenzung und lenkte dann abrupt zurück. Er fuhr zeitweise auf dem Standstreifen und geriet mehrmals in den Gegenverkehr.

Mehrere Autofahrer mussten laut derzeitigen Ermittlungen bremsen und ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

Der Wagen wurde schließlich gegen 05:52 Uhr von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Heidelberg-Süd im Bereich Im Bieth in Heidelberg gestoppt und kontrolliert. Der 59-jährige Fahrer war weder unter Alkohol- noch Drogeneinfluss. Er war jedoch desorientiert und verwirrt. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.

Das Polizeirevier Heidelberg-Süd ermittelt wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung und bittet Verkehrsteilnehmer, die im genannten Zeitraum auf der B3 zwischen Wiesloch und Heidelberg gefährdet wurden oder sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 06221/3418-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon entfallen 33.630 Unfälle auf Personenschäden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Todesopfer, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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