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Heidelberg: Einbrecher nutzten gekipptes Fenster

Eine unbekannte Täterschaft brach über ein gekipptes Schlafzimmerfenster in eine Erdgeschosswohnung in Mannheim ein. Wertvolle Gegenstände wurden gestohlen und die Kriminalpolizei ermittelt.

Foto: Depositphotos

Mannheim (ost)

Am Montag zwischen 10:00 Uhr und 20:00 Uhr drang eine bisher unbekannte Täterschaft durch ein gekipptes Schlafzimmerfenster in eine Erdgeschosswohnung in der Kolpingstraße ein. Die Täterschaft öffnete das Fenster von außen und gelangte so in die Wohnung. Es wurden alle Räume durchsucht und Schmuck, Uhren und ein Goldring im Gesamtwert von mehreren Tausend Euro gestohlen. Nach dem Einbruch schloss die Täterschaft das Fenster von außen wieder. Die Kriminalpolizei Heidelberg hat die Ermittlungen übernommen. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/174-4444 beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon zu melden.

Es wird grundsätzlich empfohlen, sich vor Einbrüchen zu schützen:

Zusätzlich wird empfohlen, alle Fenster und Türen mechanisch zu sichern, damit unerwünschte Gäste gar nicht erst eindringen können. Eine Einbruch- und Überfallmeldeanlage bietet zusätzliche Sicherheit. Einbruchsversuche werden automatisch gemeldet und im Falle einer Gefahr kann der Alarm auch selbst ausgelöst werden.

Weitere Tipps zur Sicherung Ihres Zuhauses erhalten Sie auch auf www.k-einbruch.de, der Website unserer Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733. Davon waren 589 männlich, 87 weiblich und 316 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

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