Eine unbekannte Täterschaft brach in eine Wohnung ein, stahl Schmuck und Bargeld. Die Ermittlungen laufen, Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
Heidelberg: Einbruch in Mehrfamilienhaus – Zeugenaufruf

Rhein-Neckar-Kreis (ost)
Am Donnerstag ist eine bisher unbekannte Person in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Richard-Wagner-Straße eingebrochen und hat Schmuckstücke sowie Bargeld gestohlen.
Zwischen 08:15 Uhr und 19:30 Uhr haben Unbekannte über die Wohnungstür Zutritt zu einer Wohnung im zweiten Obergeschoss des Gebäudes erhalten. Dort haben sie in mehreren Zimmern nach Wertgegenständen gesucht. Nachdem sie sich Schmuckstücke und Bargeld angeeignet hatten, sind sie schließlich in unbekannte Richtung geflohen. Der Diebstahlschaden beläuft sich auf etwa 1.500 Euro.
Die Ermittler des Fachdezernats für Eigentumsdelikte der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg haben die Untersuchungen zum Wohnungseinbruchsdiebstahl übernommen.
Während der möglichen Tatzeit hat ein Nachbar einen Zeitungsverkäufer im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses angetroffen. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621 174-4444 beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon zu melden.
So können Sie Ihr Zuhause vor Einbrüchen schützen:
Die Polizei empfiehlt außerdem, alle Fenster und Türen mechanisch zu sichern, damit unerwünschte Gäste erst gar nicht eindringen können. Eine Einbruch- und Überfallmeldeanlage bietet zusätzliche Sicherheit. Einbruchsversuche werden automatisch gemeldet und Sie können den Alarm bei Gefahr auch selbst auslösen. Weitere Tipps zur Sicherung Ihres Zuhauses finden Sie auch auf www.k-einbruch.de, der Website der polizeilichen Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, wobei 787 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 676 Verdächtige, darunter 589 Männer und 87 Frauen. 316 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5204, wobei 826 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 733, wobei 653 Männer und 80 Frauen beteiligt waren. 432 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








