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Heidelberg: Einbrüche in Mannheimer Innenstadt

Unbekannte drangen in Wohngemeinschaft ein und flüchteten mit 160 Euro Bargeld. Versuchter Einbruch mit 1.000 Euro Sachschaden in anderem Gebäude. Frauen als mögliche Zeuginnen gesucht.

Foto: Depositphotos

Mannheim (ost)

Einbruch in Wohngemeinschaft – R 7

Am Mittwochabend zwischen 18:10 Uhr und 18:45 Uhr drang eine bisher unbekannte Täterschaft auf unerklärliche Weise in ein Mehrfamilienhaus im Quadrat R 7 in der Mannheimer Innenstadt ein. Die Unbekannten betraten das zweite Obergeschoss einer Wohngemeinschaft und durchsuchten die Räume nach Wertgegenständen. Sie entkamen mit etwa 160 Euro Bargeld in unbekannte Richtung.

Versuchter Einbruch – S 5

Auch am Mittwochabend, zwischen 19:00 Uhr und 20:20 Uhr, gelangten Unbekannte in ein Mehrfamilienhaus im Quadrat S 5. Im ersten Obergeschoss versuchten sie, eine Wohnungstür aufzubrechen. Dies schlug jedoch fehl, und es blieb beim Versuch. Die Tür erlitt einen Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Während des Vorfalls wurden im Treppenhaus zwei Frauen von Anwohnern gesehen, die möglicherweise mit der Tat in Verbindung stehen oder als Zeuginnen wichtige Informationen liefern könnten. Die Frauen waren etwa 30 Jahre alt und ungefähr 160 cm groß, mit schulterlangen Haaren. Eine von ihnen war schlank und trug einen weißen Pullover. Die andere hatte eine kräftige Statur und trug einen schwarzen Pullover.

Die Experten des Fachdezernats für Eigentumskriminalität der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg haben die Ermittlungen übernommen und prüfen nun, ob es eine Verbindung zwischen den beiden Vorfällen gibt.

Personen, die Informationen zu den beschriebenen Vorfällen, den beschriebenen Personen oder verdächtigen Beobachtungen im Bereich R 7 und S 5 haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0621 174-4444 an das kriminalpolizeiliche Hinweistelefon zu wenden.

Präventionstipps – Schützen Sie sich vor Wohnungseinbrüchen

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 589 männlich, 87 weiblich und 316 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbruchsfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Davon waren 345 männliche und 36 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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