Ein Fahrer wurde unter Alkohol- und Drogeneinfluss kontrolliert. Er besaß keine Fahrerlaubnis und wurde gestoppt.
Heidelberg: Fahrzeugführer gestoppt

Heidelberg (ost)
Am Freitag, dem 05.06.2026, gegen 17.45 Uhr, überprüften Polizeibeamte einen Autofahrer im Stadtgebiet von Heidelberg. Es stellte sich heraus, dass der Mann stark betrunken und unter dem Einfluss von Cannabis stand. Außerdem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis.
Während einer Verkehrskontrolle zeigten sich bei dem 52-jährigen Mann Anzeichen von Alkoholeinfluss. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille. Zudem deuteten Beweise auf einen vorangegangenen Cannabiskonsum hin.
Bei der weiteren Untersuchung stellten die Polizisten fest, dass der Mann nur im Besitz einer Mofa-Bescheinigung war, die nicht ausreichte, um das kontrollierte Fahrzeug zu führen.
Dem Fahrer wurde auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Außerdem wurde ihm das Weiterfahren und das Führen jeglicher Fahrzeuge untersagt. Das Fahrzeug wurde dann von einer befugten Person abgeholt.
Die weiteren Ermittlungen wegen Trunkenheit am Steuer, Fahrens unter Drogeneinfluss und Fahrens ohne Fahrerlaubnis werden vom Polizeirevier Heidelberg-Mitte durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 gab es 40049 aufgezeichnete Fälle, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (26963) höher war als die der weiblichen Verdächtigen (3751). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








