Eine 35-jährige Fahrradfahrerin verletzt sich nach Alkohol- und Drogenkonsum beim Sturz im Stadtteil Pfaffengrund.
Heidelberg: Frau stürzt betrunken vom Fahrrad

Heidelberg (ost)
Am Freitagmorgen kam es im Stadtteil Pfaffengrund zu einem Sturz einer 35-jährigen Radfahrerin, da sie aufgrund ihrer Alkoholisierung anscheinend nicht mehr in der Lage war, ihr Fahrrad sicher zu lenken.
Die Dame war um 8:30 Uhr mit ihrem Fahrrad stadteinwärts auf dem Kurpfalzring unterwegs. Aufgrund ihres Alkohol- und zusätzlichen Cannabiseinflusses verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrrad und prallte in der Nähe des S-Bahnhofs Pfaffengrund/Wieblingen gegen den erhöhten Fahrbahnrand. Daraufhin stürzte sie auf die Straße und zog sich Hautabschürfungen und eine Platzwunde zu. Die Frau wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten einen starken Alkoholgeruch im Atem der Frau und eine undeutliche sowie lallende Sprache. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2 Promille. Die Frau gab an, neben Alkoholkonsum täglich Cannabis zu konsumieren.
Gegen die Frau wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und des Verdachts des Drogenbesitzes ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an erfassten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt







