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Heidelberg: Gewaltdelikte am Bismarckplatz, Drei Personen verletzt

Am Bismarckplatz in Heidelberg gab es zwei Gewaltdelikte, bei denen drei Personen verletzt wurden. Die Ermittlungen zu beiden Vorfällen dauern an.

Foto: Depositphotos

Heidelberg (ost)

Am späten Samstagabend und in den frühen Morgenstunden des Sonntags ereigneten sich am Bismarckplatz in Heidelberg zwei separate Gewalttaten, bei denen insgesamt drei Personen verletzt wurden.

Um 23 Uhr kam es aus bisher unbekannten Gründen zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein unbekannter Täter griff zwei Frauen im Alter von 18 und 15 Jahren mit einer Glasflasche an. Nach bisherigen Informationen wurden die beiden Opfer möglicherweise auch mit einem anderen scharfen Gegenstand verletzt. Beide mussten zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die 18-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde stationär aufgenommen.

Ersten Ermittlungen zufolge soll die 18-Jährige mit dem unbekannten Tatverdächtigen in einer Beziehung stehen. Die Identität des Mannes konnte bisher jedoch nicht festgestellt werden. Die Ermittlungen dazu sind noch im Gange.

Wenige Minuten nach Mitternacht kam es ebenfalls am Bismarckplatz zu einer weiteren Gewalttat. Ein 26-jähriger Mann geriet aus bisher unbekannten Gründen in Streit mit einem unbekannten Täter. Im Verlauf wurde der 26-Jährige durch mehrere Messerstiche im Oberkörper schwer verletzt. Nach der Erstversorgung wurde er ins Krankenhaus gebracht und dort weiter behandelt. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Opfer einen Wert von 1,48 Promille.

Die Ermittlungen zu beiden Vorfällen dauern derzeit noch an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 381 auf 402, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 345 auf 363 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 36 auf 39. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 165 auf 211. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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