Ein 29-Jähriger wurde in Heidelberg um 3 seltene Pokémon-Karten im Wert von 5.000 Euro betrogen. Der Dieb entkam, Beschreibung vorhanden.
Heidelberg: Pokémon-Karten gestohlen

Heidelberg (ost)
Ein Mann im Alter von 29 Jahren bot im Netz drei rare Pokémon-Karten zum Verkauf an. Nachdem er sich mit einem potenziellen Käufer auf einen Preis von 5.000 Euro geeinigt hatte, vereinbarten sie ein Treffen in Heidelberg. Am Dienstag trafen sie sich kurz vor 10 Uhr in der Baden-Badener-Straße im Stadtteil Kirchheim. Sie stiegen in ein Auto, um den Kauf abzuschließen. Allerdings gestand der Käufer, dass er nicht genug Bargeld dabei hatte und zur Bank gehen musste. Als er den Wagen verlassen wollte, schnappte er sich plötzlich die Karten und rannte in Richtung Odenwaldstraße davon. Der 29-Jährige versuchte, ihm zu folgen, verlor den Dieb jedoch in der Oberen Seegasse aus den Augen.
Der Verdächtige war zwischen 185 und 190 cm groß, 35 bis 40 Jahre alt und hatte eine schlanke Figur sowie kurze braune Haare. Er trug einen 3-Tagebart mit kahlen Stellen auf der linken Seite. Sein Deutsch war von einem leichten osteuropäischen Akzent und badischem Dialekt geprägt. Er trug eine braune Jacke mit Camouflage-Muster, hatte ein eingefallenes Gesicht, humpelte leicht und machte einen ungepflegten Eindruck.
Die Polizei in Heidelberg-Süd ermittelt nun wegen Diebstahls. Personen, die hilfreiche Informationen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06221/ 3418-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt








