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Heidelberg: Polizeieinsatz in Walldorf

Polizei setzt Schusswaffen ein, um Messerangriff eines 20-jährigen Autofahrers zu stoppen. Der Mann wurde schwer verletzt und im Krankenhaus behandelt.

Foto: Depositphotos

Rhein-Neckar-Kreis (ost)

In den frühen Morgenstunden des 12. Mai 2026 versuchten Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Mannheim in Walldorf, einen 20-jährigen Autofahrer zu kontrollieren. Als der Mann das Polizeiauto bemerkte, beschleunigte er plötzlich und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit.

Das Auto musste in der Hauptstraße anhalten. Der 20-Jährige hielt laut den aktuellen Ermittlungen beim Aussteigen ein Messer in der Hand. Die Beamten setzten zunächst Pfefferspray ein, um ihn dazu zu bringen, das Messer fallen zu lassen, und gaben dann zwei Warnschüsse ab. Der 20-Jährige ließ das Messer jedoch nicht fallen, sondern ging plötzlich auf die Polizisten zu, die daraufhin mehrere Schüsse auf ihn abgaben, da sie befürchteten, dass er sie mit dem Messer verletzen könnte.

Der 20-Jährige wurde schwer verletzt und wird derzeit im Krankenhaus behandelt.

Die weiteren Untersuchungen werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Heidelberg vom LKA Baden-Württemberg durchgeführt. Zunächst steht die genaue Rekonstruktion des Vorfalls im Fokus. Dazu werden auch vorhandene Bodycam-Aufnahmen angesehen und bewertet.

Weitere Informationen über diese Pressemitteilung hinaus können aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit nicht veröffentlicht werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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