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Heidelberg: Polizeiliche und Verkehrsunfallstatistik 2025

Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt einen leichten Anstieg von Straftaten, während die Verkehrsunfallstatistik einen Anstieg von Verkehrsunfällen verzeichnet.

Foto: Depositphotos

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) zeigt die registrierten Straftaten. Im Bereich des Polizeipräsidiums Mannheim wurden im Jahr 2025 insgesamt 65.768 Straftaten erfasst, was eine geringfügige Steigerung um +0,3% im Vergleich zu 2024 bedeutet. Die Aufklärungsquote stieg um +1,4% auf 60,2%. Neben der konsequenten Strafverfolgung spielt auch die Präventionsarbeit eine wichtige Rolle bei der Arbeit des Polizeipräsidiums Mannheim. Die Reduzierung von Tatgelegenheiten und ein effektiver Opferschutz sind dabei von großer Bedeutung. Ein Anstieg bei Körperverletzungsdelikten, häuslicher Gewalt und Gewalt gegen Polizeibeamte im Jahr 2025 deutete auf eine gestiegene Gewaltbereitschaft hin. Die zunehmende Digitalisierung und die Verlagerung vieler Lebensbereiche ins Internet schufen für Täter neue Möglichkeiten, was sich insbesondere in einem deutlichen Anstieg von Betrugsstraftaten im Internet zeigte. Positive Entwicklungen waren sowohl bei Eigentumsdelikten im öffentlichen Raum, unter anderem bei Raubdelikten, als auch im Bereich der Jugendkriminalität zu verzeichnen.

Eine Zusammenfassung der Zahlen von 2025 sowie Hintergrundinformationen finden Sie in unserer Broschüre zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 unter folgendem Downloadlink: https://ppmannheim.polizei-bw.de/wp-content/uploads/sites/8/2026/02/Polizeiliche-Kriminalstatistik-2025.pdf

Verkehrsunfallstatistik 2025

Im Bereich des Polizeipräsidiums Mannheim ereigneten sich 32.876 Verkehrsunfälle im Jahr 2025, was einer Steigerung um +3,5% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Mit insgesamt 25 tödlich verletzten Verkehrsteilnehmern lag diese Zahl höher als 2024 mit 20 Unfalltoten. Bei genauerer Betrachtung zeigten sich mehrere Schwerpunkte in der Unfallentwicklung. Besonders auffällig waren Verkehrsunfälle am Ende von Staus auf Bundesautobahnen. Dort gab es 84 solcher Unfälle, viele davon mit schwerwiegenden Folgen. 132 Menschen wurden leicht verletzt, 14 schwer und zwei sogar tödlich. Ein unzureichender Sicherheitsabstand und nicht angepasste Geschwindigkeit wurden als Hauptursachen für diese Unfälle festgestellt. E-Scooter spielten im vergangenen Jahr eine wichtige Rolle als Verkehrsmittel und damit auch in der Unfallstatistik. Auffällig war der hohe Anteil an selbst verschuldeten Unfällen, insbesondere bei jungen Erwachsenen, oft unter Alkoholeinfluss. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Pedelecs stieg 2025 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel an, ebenso wie die Anzahl der Verletzten. Besonders Senioren, von denen zwei im letzten Jahr tödlich verletzt wurden, waren überproportional vertreten. Obwohl im letzten Jahr kein Kind bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, hatten Kinder ein besonders hohes Verletzungsrisiko. Das Polizeipräsidium Mannheim setzte sich täglich mit zahlreichen Präventionsveranstaltungen an Schulen und Kindergärten sowie intensiven Kontrollen in der Umgebung von Schulen und Kindergärten für die Sicherheit der jungen Verkehrsteilnehmer ein.

Weitere Informationen zu Zahlen, Fakten und Hintergründen zu diesem Thema finden Sie in unserer Broschüre zur Verkehrsunfallstatistik 2025 unter folgendem Downloadlink: https://ppmannheim.polizei-bw.de/wp-content/uploads/sites/8/2026/02/Verkehrsunfallstatistik-2025.pdf

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, wobei 4056 Fälle gelöst wurden und 3146 Verdächtige ermittelt wurden. Davon waren 2153 männlich, 993 weiblich und 1119 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 13531, wobei 4420 Fälle gelöst wurden und 3473 Verdächtige ermittelt wurden. Davon waren 2380 männlich, 1093 weiblich und 1331 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% entspricht. Von den Verkehrsunfällen ereigneten sich 25.663 innerorts (8,37%), 13.562 außerorts (4,42%) und 3.369 auf Autobahnen (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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