Ein 17-jähriger Mitarbeiter wurde beim Geldtransport von einem unbekannten Täter mit einem Messer bedroht und musste eine Geldkassette übergeben. Der Täter flüchtete zu Fuß.
Heidelberg: Räuberische Erpressung in Supermarkt

Heidelberg (ost)
Am Samstag um etwa 20:00 Uhr wurde ein 17-jähriger Angestellter eines Supermarkts in der Freiburger Straße im Stadtteil Rohrbach in Heidelberg Opfer eines schweren Raubüberfalls. Der Jugendliche war gerade dabei, eine Geldkassette vom Kassenbereich ins Büro zu bringen, als er von einem unbekannten Täter von hinten an der linken Schulter gepackt und mit einem Messer bedroht wurde. Aufgrund der Bedrohung übergab er die Geldkassette mit einem Betrag von weniger als 1000 Euro. Der Angestellte blieb unverletzt. Der Täter flüchtete dann zu Fuß in Richtung Freiburger Straße.
Die Beschreibung des unbekannten Täters lautet wie folgt:
Das Fachdezernat für Eigentumskriminalität der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Wer hat am Samstag, dem 04. April 2026, gegen 20:00 Uhr, in der Freiburger Straße in Heidelberg-Rohrbach verdächtige Aktivitäten beobachtet oder kann Informationen über den Täter geben? Hinweise werden unter der Telefonnummer 0621 174-4444 an das kriminalpolizeiliche Hinweistelefon erbeten.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 im Jahr 2022 auf 2518 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 auf 3202, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 345 auf 363 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 36 auf 39 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 165 auf 211. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








