Ein 61-jähriger Mann wurde in Heidelberg überfallen und beraubt. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Heidelberg: Raub in der Altstadt – Zeugenaufruf

Heidelberg (ost)
Am gestrigen Mittwoch, um etwa 10:30 Uhr, hat ein 61-jähriger Mann seinen geschlossenen Lieferwagen in der Straße Neckarstaden in der Altstadt von Heidelberg geparkt – direkt vor dem dortigen Taxistand. Nachdem der Mann sein Fahrzeug verlassen und abgeschlossen hatte, wurde er von einem bisher unbekannten Täter angegriffen, der ihm unerwartet mit der Faust ins Gesicht schlug.
Aufgrund des Schlags fiel das Opfer zu Boden und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, stellte er fest, dass ihm Bargeld in niedriger vierstelliger Höhe gestohlen worden war. Der Mann kann sich nach eigenen Angaben nicht an den genauen Ablauf des Vorfalls oder das Aussehen des Täters erinnern. Der 61-Jährige begab sich anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo er aufgrund leichter Verletzungen behandelt wurde. Von dort aus rief er die Polizei.
Die Kriminalpolizei Heidelberg hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 0621 174-4444 beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Räuberieraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2602 auf 3202, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2369 auf 2906 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 233 auf 296 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen wuchs von 1313 auf 1674. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 345 auf 363 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 36 auf 39 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








