Unbekannte brachen in zwei Wohnungen ein, stahlen Schmuck und entkamen unerkannt. Polizei bittet um Hinweise zur Aufklärung der Fälle.
Heidelberg: Schmuck bei Wohnungseinbrüchen erbeutet

Heidelberg (ost)
Heidelberg: Schmuck bei Einbrüchen gestohlen – Zeugen gesucht
Am Montag gab es gleich zwei Einbrüche. Zuerst brachen Unbekannte zwischen 14:00 Uhr und 18:30 Uhr in eine Wohnung in der Mönchhofstraße ein. Später am Abend, zwischen 17:45 Uhr und 20:05 Uhr, brachen Unbekannte in eine weitere Wohnung im Sandhofer Weg ein. Die Täter gelangten in beiden Fällen über die verschlossenen Terrassentüren in die Wohnungen. Dabei wurden die Türen beschädigt. Über die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens ist bisher nichts bekannt. In den Wohnungen wurden die Räume durchsucht. In beiden Fällen gelang es den unbekannten Tätern, unerkannt mit Schmuck von nicht bezifferbarem Wert zu fliehen. Die Spezialisten der Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg sicherten an beiden Tatorten die Spuren. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter 0621/174-4444 an das Hinweistelefon der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg zu wenden.
So schützen Sie Ihr Zuhause vor Einbrüchen:
Vergewissern Sie sich, dass Ihre Haustür abgeschlossen ist.
Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Türen.
Verstecken Sie keine Schlüssel.
Tauschen Sie alte Schließzylinder aus.
Informieren Sie Ihre Nachbarn über Ihre Abwesenheit.
Informieren Sie die Polizei über verdächtige Aktivitäten.
Vermeiden Sie Informationen in sozialen Medien oder auf Ihrem Anrufbeantworter. Die Polizei empfiehlt außerdem, alle Fenster und Türen mechanisch zu sichern, damit unerwünschte Gäste gar nicht erst eindringen können. Eine Einbruch- und Überfallmeldeanlage bietet zusätzliche Sicherheit. Einbruchsversuche werden automatisch gemeldet und Sie können den Alarm bei Bedrohung auch selbst auslösen. Weitere Tipps zur Sicherung Ihres Zuhauses finden Sie auch auf www.k-einbruch.de, der Website der polizeilichen Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








