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Heidelberg: Schwerpunktkontrolle Hauptunfallursache Geschwindigkeit

Die Verkehrspolizei führte Geschwindigkeitskontrollen durch. 13 Fahrer überschritten die Geschwindigkeitsbeschränkung, drei davon müssen mit Fahrverboten rechnen.

Foto: unsplash

Mannheim (ost)

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit führte die Polizei Heidelberg am Dienstagnachmittag auf der B 37 zwischen Heidelberg-Schlierbach und Neckargemünd Geschwindigkeitsüberwachungen durch. Neun Polizistinnen und Polizisten waren zwischen 15:00 und 16:00 Uhr mit einem Handlasermessgerät auf der Schlierbacher Landstraße in Richtung Neckargemünd im Einsatz. Fahrzeugführer, die die Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten, wurden sofort gestoppt und mit ihren Verstößen konfrontiert.

Insgesamt wurden 86 Fahrzeuge kontrolliert, von denen sich 13 Fahrer nicht an die geltende Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h hielten. Drei Fahrer waren sogar so schnell, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 143 km/h bei erlaubten 70 km/h. Der 22-jährige Fahrer seines BMW 7er muss sein Fahrzeug vorübergehend abstellen.

Da überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor eine der Hauptursachen für Unfälle ist, sind solche Kontrollen von großer Bedeutung für die Verkehrssicherheit, denn je schneller gefahren wird, desto größer ist das Risiko schwerwiegender Unfallfolgen. Die Überwachungen werden weiterhin regelmäßig durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733 Fälle (0.57%). Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926 Fälle (85.09%). Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 369, Schwerverletzte auf 6139 und Leichtverletzte auf 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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