Mehrere Autos in Unfall verwickelt, Rettungshubschrauber und MIC im Einsatz für Verletzte. Einsatzkräfte sichern Unfallstelle ab.
Heidelberg: Tödlicher Verkehrsunfall auf der A5 bei Hemsbach

Weinheim (ost)
Am Montag Nachmittag ereignete sich auf der Autobahn 5 in Richtung Frankfurt, kurz vor der Ausfahrt Hemsbach, ein schwerer Verkehrsunfall. Vier Autos waren in den Unfall verwickelt. Mehrere Personen wurden leicht verletzt. Für einen Patienten kam jede Hilfe zu spät.
Die Feuerwehr Weinheim wurde gegen 15 Uhr alarmiert. Anfangs war die genaue Unfallstelle noch unklar. Daher wurde auch die Feuerwehr Hirschberg alarmiert, die für den Autobahnabschnitt zwischen der Ausfahrt Hirschberg und dem Weinheimer Kreuz zuständig ist. Die Einsatzkräfte fanden die Unfallstelle kurz vor der Ausfahrt Hemsbach. Ersthelfer hatten bereits einen Autofahrer befreit und leisteten Erste Hilfe, bevor Feuerwehr und Rettungsdienst eintrafen. Der Rettungsdienst kümmerte sich um den schwerstverletzten Patienten. Trotz aller Bemühungen verstarb die Person am Unfallort.
Ein großer Rettungsdiensteinsatz war erforderlich, um die Verletzten zu versorgen. Neben mehreren Rettungswagen und Notärzten landete auch ein Rettungshubschrauber auf der Autobahn. Das Medical Intervention Car (MIC) des Universitätsklinikums Heidelberg wurde ebenfalls eingesetzt. Das MIC ist ein speziell ausgestattetes Einsatzfahrzeug mit einem Arzt, das erweiterte intensivmedizinische Maßnahmen direkt am Einsatzort ermöglicht und den regulären Rettungsdienst unterstützt.
Die Feuerwehr Weinheim rückte mit Kräften des Hilfeleistungszuges aus, darunter ein Einsatzleitwagen, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, ein Rüstwagen, ein Löschfahrzeug und ein Gerätewagen Licht zur Verkehrsabsicherung. Die Freiwillige Feuerwehr Hirschberg unterstützte die Weinheimer Feuerwehr. Gemeinsam sicherten sie die Unfallstelle gegen den Verkehr ab, stellten den Brandschutz sicher und kümmerten sich um auslaufende Betriebsstoffe. Die Einsatzkräfte halfen auch bei der Patientenversorgung und schirmten die Einsatzstelle mit einem Pavillon und Sichtschutz ab.
Die Psychosoziale Notfallversorgung der Feuerwehr wurde zur Betreuung von Betroffenen und Augenzeugen eingesetzt. Nach der Versorgung und dem Abtransport der Verletzten konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden. Einige Sicherungsmaßnahmen blieben jedoch für die weitere Unfallaufnahme und Bergung bestehen.
Die A5 war bis spät in die Nacht gesperrt. Nach Abschluss der Aufräumarbeiten wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Gegen 21 Uhr konnte die Feuerwehr Weinheim den Einsatz vollständig beenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








