Ein 39-jähriger polnischer Staatsangehöriger wurde in Mannheim wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Untersuchungshaft genommen.
Heidelberg: Untersuchungshaft für 39-jährigen Mann in Mannheim

Mannheim (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim:
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim hat das Amtsgericht Mannheim einen Haftbefehl gegen einen 39-jährigen polnischen Staatsbürger erlassen. Er wird dringend verdächtigt, in Mannheim mit einer erheblichen Menge Betäubungsmittel gehandelt zu haben.
Am Dienstag, den 14. April 2026, um 16:50 Uhr wurde der 39-Jährige auf dem Willy-Brandt-Platz in Mannheim von Bundespolizeikräften kontrolliert. Dabei wurden 88 Tabletten Oxycodon, eine kleine Menge Amphetamin und eine ungeladene Schreckschusswaffe bei ihm gefunden. Die Ermittlungsgruppe Rauschgift der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg übernahm den Fall zur weiteren Untersuchung. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden mehrere Gegenstände mit Drogenbezug sowie zwei Feinwaagen entdeckt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim hat das Amtsgericht Mannheim einen Haftbefehl gegen den verdächtigen 39-Jährigen wegen des unerlaubten Handels mit einer erheblichen Menge Betäubungsmittel in Verbindung mit dem unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln und Verstoß gegen das Waffengesetz erlassen. Er wurde am Mittwoch, den 15. April 2026, dem Haft- und Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt. Nach der Verkündung des Haftbefehls wurde er inhaftiert.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Ermittlungsgruppe Rauschgift dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








