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Heidelberg: Verkehrsunfall auf BAB 5 bei Sankt Leon-Rot

Ein 69-jähriger Audi SUV-Fahrer verunfallt, landet auf dem Dach. Zeugenaufruf der Autobahnpolizei Walldorf.

Foto: Depositphotos

Mannheim (ost)

Wie bereits gemeldet, ereignete sich heute Mittag gegen 11:30 Uhr auf der BAB 5 in Höhe Sankt Leon-Rot in Richtung Heidelberg ein Verkehrsunfall, an dem insgesamt drei Fahrzeuge beteiligt waren. Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr ein 69-jähriger Mann mit seinem Audi SUV auf dem rechten von drei Fahrstreifen. Ein 18-jähriger Audi-Fahrer fuhr ebenfalls auf dem rechten Fahrstreifen und übersah anscheinend den vor ihm fahrenden Audi, woraufhin es zu einer Kollision kam. Bei diesem Zusammenstoß wurde auch ein 23-jähriger Skoda-Fahrer, der auf dem mittleren Fahrstreifen fuhr, getroffen. Dadurch verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte und kam schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der 23-jährige Fahrer wurde leicht verletzt und zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Zur Aufnahme des Unfalls, Abschleppmaßnahmen und Reinigungsarbeiten mussten vorübergehend alle drei Fahrstreifen in Richtung Heidelberg gesperrt werden.

Um 13:00 Uhr konnten während der Reinigungsarbeiten zwei Fahrstreifen wieder freigegeben werden und der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens bildete sich ein Stau von schätzungsweise über fünf Kilometern Länge. Ortskundige Fahrer werden gebeten, die Unfallstelle zu umfahren. Die weiteren Untersuchungen werden von der Autobahnpolizei Walldorf durchgeführt. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise zur Unfallursache geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06227/35826-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10,38% aus, was 10.355 Unfällen entspricht. 1.733 Unfälle, also 0,57%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 85,09%, also 260.926 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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