Heilbronn-Böckingen: Shishabar eingebrochen – Brand in Kirchardt – Kind bei Unfall verletzt – Polizeibeamte angegriffen – Messer bei Kontrolle gefunden – Verdacht auf Missbrauch in Gundelsheim.
Heilbronn: Einbrüche, Brand, Unfall, Angriff, Messer und Missbrauch

Heilbronn (ost)
Heilbronn-Böckingen: Einbruch in Shishabar – Augenzeugen gesucht
Unbekannte drangen in der Nacht zum Mittwoch in eine Shishabar in der Klingenberger Straße in Heilbronn-Böckingen ein. Zwischen 2:05 Uhr und 3:40 Uhr brach ein bisher unbekannter Täter eine Zugangstür auf und gelangte so in die Räumlichkeiten. Im Inneren brach er zwei Geldspielautomaten auf und stahl Bargeld. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen während des Tatzeitraums gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07131 204060 beim Polizeirevier Heilbronn-Böckingen zu melden.
Kirchardt: Feuer in Firmengebäude
In einem Firmengebäude in Kirchardt kam es am Mittwochmittag zu einem Brand. Gegen 11:45 Uhr gerieten in der Industriestraße im Bereich der Vulkanisation nach einer Verpuffung zwei Ausheizöfen in Brand. Dadurch wurde auch das Dach des Gebäudes beschädigt. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Niemand wurde verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. Was die Verpuffung verursacht hat, ist derzeit noch unklar.
Heilbronn: Einbruch in Büroräume – Zeugen gesucht
Unbekannte brachen in der Nacht zum Mittwoch in Büroräume in der Heilbronner Olgastraße ein. Zwischen Dienstag, 20 Uhr, und Mittwoch, 6:25 Uhr, versuchten die Täter zunächst ein Fenster aufzuhebeln. Danach schlugen sie die Scheibe ein, öffneten das Fenster und gelangten so in die Räume. Im Inneren wurden mehrere Zimmer durchsucht und Sachschaden verursacht. Ob etwas gestohlen wurde, wird derzeit noch ermittelt. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Tatzeitraum in der Olgastraße gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07131 74790 beim Polizeirevier Heilbronn zu melden.
Heilbronn: Verbotenes Messer bei Kontrolle entdeckt
Polizeibeamte stellten am Mittwochabend bei einer Kontrolle in Heilbronn ein verbotenes Springmesser sicher. Gegen 20 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte in der Allee mehrere Personen im Außenbereich einer Gaststätte. Bei der Durchsuchung eines 36-Jährigen fanden die Beamten ein verbotenes Springmesser mit einer Klingenlänge von rund neun Zentimetern. Das Messer wurde beschlagnahmt. Der Mann muss nun mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen.
Heilbronn: Mehrere Polizeibeamte bei großem Einsatz verletzt
Am Mittwochabend kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in der Heilbronner Innenstadt. Gegen 23:15 Uhr kam es im Rahmen der Übertragung eines WM-Spiels im Bereich der Wolfganggasse zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Als die Polizeibeamten den Vorfall aufnehmen wollten, kamen etwa 40 bis 50 Personen hinzu und störten die polizeilichen Maßnahmen. Die Beamten sprachen Platzverweise aus, denen die Personen, wenn auch widerwillig, nachkamen. Ein 28-Jähriger weigerte sich jedoch trotz mehrfacher Aufforderung, den Ort zu verlassen. Auch nach Androhung unmittelbaren Zwangs kam er dem Platzverweis nicht nach. Als die Durchsetzung erfolgen sollte, leistete der Mann Widerstand und schlug einem Beamten ins Gesicht. Schließlich wurde er zu Boden gebracht und ihm wurden Handschellen angelegt. Währenddessen solidarisierten sich mehrere Personen mit dem 28-Jährigen. Die Gruppe näherte sich den Beamten und beleidigte sowie bedrohte sie. Erst durch die Hinzuziehung weiterer Streifen der umliegenden Polizeireviere und von Hundeführern konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Vier Polizeibeamte sowie der 28-Jährige wurden leicht verletzt. Der Mann wurde vorübergehend festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Landfriedensbruchs dauern an.
Heilbronn: Kind läuft auf die Straße und wird von Auto erfasst
Am Mittagnachmittag wurde ein Kind bei einem Verkehrsunfall in Heilbronn verletzt. Gegen 14:50 Uhr war eine 79-jährige Frau mit ihrem Audi auf der Dammstraße in Richtung Nordstraße unterwegs. Zur gleichen Zeit lief ein 5-jähriges Kind nach bisherigen Erkenntnissen hinter einem geparkten Auto auf die Straße. Die Autofahrerin konnte eine Kollision nicht vermeiden und erfasste das Kind mit der Fahrzeugfront. Der Junge wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Gundelsheim: Verdacht der Belästigung von Kindern im Freibad
Ein 35-Jähriger wurde am Dienstagnachmittag im Gundelsheimer Freibad wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern vorläufig festgenommen. Dem Mann wird vorgeworfen, dass er mit entblößtem Geschlechtsteil im Schwimmbecken war. Dies wurde von einem 10-jährigen Mädchen beobachtet. Anschließend soll er sich gegen 17 Uhr in der Dusche aufgehalten und einen 10-jährigen Jungen gebeten haben, seinen Intimbereich zu waschen. Der Junge folgte der Aufforderung jedoch nicht und rannte aus der Dusche. Die Polizei wurde informiert und der 35-Jährige konnte vor Ort vorläufig festgenommen werden. Nach Abschluss der strafrechtlichen Maßnahmen wurde er freigelassen. Die Stadt Gundelsheim hat dem Mann ein Hausverbot erteilt. Die weiteren Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen und dauern an.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon sind 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1733 Fällen, was 0.57% entspricht, vergleichsweise gering. Der Großteil der Unfälle, nämlich 260926, sind übrige Sachschadensunfälle, was 85.09% der Gesamtzahl ausmacht. Hinsichtlich der Ortslage zeigen sich 25663 Unfälle innerorts (8.37%), 13562 außerorts (4.42%) und 3369 auf Autobahnen (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








