Die Polizei sucht Zeugen für versuchten Einbruch in Bad Rappenau und Einbruch in Reifenhandel in Ellhofen. Kontrollen der Arbeitsgruppe Poser und Raser in Heilbronn sowie Betrug durch falsche Polizeibeamte in Frankenbach.
Heilbronn: Einbrüche, Poser- und Raserkontrollen, Unfall und falsche Polizeibeamte

Heilbronn (ost)
Bad Rappenau: Gesucht werden Zeugen nach einem versuchten Einbruch
Am frühen Freitagmorgen versuchte eine bisher unbekannte Person in eine Gaststätte in Bad Rappenau einzubrechen. Gegen 3:30 Uhr versuchte der Täter, ein Fenster des Gebäudes am Kirchplatz zu öffnen. Da der Versuch scheiterte, brach der Unbekannte sein Vorhaben ab und flüchtete. Wer hat verdächtige Beobachtungen rund um den Kirchplatz zur Tatzeit gemacht? Hinweise werden unter der Telefonnummer 07262 60950 an den Polizeiposten Bad Rappenau erbeten.
Ellhofen: Einbruch in Reifenhandel – Zeugen werden gesucht
Nach einem Einbruch in einen Reifenhandel in Ellhofen in der vergangenen Woche sucht die Polizei Zeugen. Zwischen Donnerstag, 20 Uhr, und Freitag, 12 Uhr, drang der Einbrecher gewaltsam in das Gebäude in der Schillerstraße ein und entwendete einen Tresor. Über die Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit noch keine Informationen vor. Personen, die verdächtige Beobachtungen während des Tatzeitraums gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07134 9920 beim Polizeirevier Weinsberg zu melden.
Heilbronn: Kontrollen der Arbeitsgruppe Poser und Raser
Am vergangenen Wochenende führten Beamtinnen und Beamte der Arbeitsgruppe Poser und Raser des Polizeipräsidiums Heilbronn erneut verstärkte Kontrollen im Stadtgebiet Heilbronn durch. Zwischen 17 Uhr und 20:45 Uhr am Freitag wurden insgesamt 35 Fahrzeuge und ihre Insassen überprüft. Es wurden sechs Ordnungswidrigkeiten festgestellt und fünf Geschwindigkeitsüberschreitungen geahndet. Ein 24-jähriger BMW-Fahrer wurde mit 118 km/h bei erlaubten 80 km/h gemessen. Ein Motorradfahrer überschritt die erlaubten 80 km/h um 36 km/h. Am nächsten Tag war die Innenstadt aufgrund besserer Witterungsbedingungen und verschiedener Veranstaltungen stärker frequentiert. Zwischen 18 Uhr und 2 Uhr am Sonntagmorgen wurden 100 Pkw und fünf Motorräder kontrolliert. Dabei wurden 11 Verstöße festgestellt und geahndet. Diese umfassten jeweils einen Rotlicht- oder Handyverstoß, sechs Geschwindigkeitsüberschreitungen und einmal unnötigen Lärm. Außerdem wurde ein Fahrzeug wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis aufgrund einer nicht eingetragenen Ansaugung beanstandet. Ein Fahrzeugführer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und muss ebenfalls mit einer Anzeige rechnen. Zudem wurden neun Platzverweise für den Innenstadtbereich ausgesprochen.
Heilbronn: Kollision mit Hauswand
Am frühen Sonntagmorgen fuhr ein Autofahrer in Heilbronn gegen eine Hauswand. Gegen 5:40 Uhr war der 26-Jährige mit seinem Golf in der Saarbrücker Straße unterwegs, als er, vermutlich aufgrund von Sekundenschlaf, von der Straße abkam und mit der Hauswand kollidierte. Glücklicherweise wurde niemand bei dem Unfall verletzt. Der Sachschaden am Auto und am Gebäude wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Der VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Heilbronn-Frankenbach: Betrug durch falsche Polizeibeamte an Seniorin – Zeugen werden gesucht
Bereits am vergangenen Mittwoch wurde eine Seniorin in Frankenbach von Unbekannten um ihr Erspartes betrogen. Am Vormittag erhielt die Frau einen Anruf von einem angeblichen Kriminalbeamten der Kriminalpolizei Stuttgart. Der Mann informierte sie darüber, dass sich eine Einbrecherbande in ihrer Nähe aufhalten würde und die Polizei kurz vor einem Zugriff stünde. Um die Wertsachen der Frau zu schützen, wurde sie angewiesen, Bargeld und Schmuck in einen Edelstahltopf zu legen. Dadurch sollte eine Ortung der Wertgegenstände durch die Einbrecherbande verhindert werden. Der Topf würde dann von einem Kollegen des Anrufers abgeholt und angeblich in einem Asservatenraum der Polizei bis zur Festnahme der Bande aufbewahrt werden. Gegen 16 Uhr übergab das Opfer die Wertsachen an einen unbekannten Mann. Dieser wird wie folgt beschrieben: – Etwa 1,70 Meter groß – Normale Statur – Dunkle, kurze Haare – Dunkler Oberlippenbart und Kinnbart (Henriquarte Bart) – Trug eine schwarze Jacke mit bunten Details Wem ist am vergangenen Mittwoch im Bereich der Schulstraße eine Person aufgefallen, die der Beschreibung entspricht? Hinweise werden unter der Telefonnummer 07131 104 4444 an die Kriminalpolizei Heilbronn erbeten.
Warnhinweis der Polizei: Vorsicht vor falschen Polizeibeamten am Telefon Immer wieder versuchen Betrüger, insbesondere ältere Menschen durch Schockanrufe oder Anrufe von angeblichen Polizeibeamten um ihr Erspartes zu bringen. Die Täter geben sich als Polizisten, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen aus und behaupten beispielsweise, dass Einbrecher in der Nähe aktiv seien oder das Vermögen der Angerufenen in Gefahr sei. So verhalten Sie sich richtig: – Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer als Polizeibeamte ausgeben und Angaben zu Ihrem Vermögen machen oder danach fragen. – Die Polizei fordert niemals Bargeld, Schmuck oder Wertsachen zur „Sicherung“ oder „Verwahrung“ an. – Übergeben Sie niemals Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen. – Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Betrüger versuchen oft, Angst zu erzeugen und schnelles Handeln zu erzwingen. – Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Ihnen etwas verdächtig erscheint. – Rufen Sie die Polizei selbst unter der Notrufnummer 110 an, um die Angaben zu überprüfen. Nutzen Sie dabei nicht die Rückruffunktion Ihres Telefons, sondern wählen Sie die Nummer selbst. – Geben Sie keine persönlichen Daten, Kontoinformationen oder Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse preis. – Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen, bevor Sie Entscheidungen treffen oder Geld übergeben. – Warnen Sie ältere Familienmitglieder und Nachbarn vor dieser Betrugsmasche. Wichtig: Die Polizei wird Sie niemals telefonisch auffordern, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände herauszugeben oder an einem vereinbarten Ort zu deponieren. Solche Forderungen sind immer ein deutliches Warnsignal für einen Betrugsversuch. Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten haben oder Opfer geworden sein, informieren Sie umgehend die Polizei unter 110.
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Quelle: Presseportal








