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Heilbronn: Kontrollen in der Innenstadt

Mehrere Straftaten aufgedeckt, Zeugen nach Unfallflucht gesucht.

Foto: Depositphotos

Heilbronn (ost)

Heilbronn: 40 Überprüfungen in der Innenstadt

Am Montag führten mehrere Polizeibeamte Kontrollen in der Heilbronner Innenstadt durch, bei denen 19 Straftaten gemeldet wurden. Zwischen 15 und 21 Uhr wurden 41 Personen und zehn Fahrzeuge überprüft. Zu Beginn der Kontrolle wurde eine Person am Marktplatz gefunden, die neben zwei gefälschten 50-Euro-Scheinen auch ein Springmesser gemäß dem Waffengesetz bei sich trug. Daher wurde der Mann identifiziert, die Gegenstände beschlagnahmt und entsprechende Berichte erstellt. Später sollte eine Person kontrolliert werden, die sofort die Flucht ergriff. Bei der Festnahme kam es zu Widerstandshandlungen (siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110971/6227903).

Insgesamt hielten sich vier Personen entgegen ihrer räumlichen Beschränkung in der Heilbronner Innenstadt auf, was jeweils zu eigenen Strafverfahren führte.

Zusätzlich wurden insgesamt sieben Personen angezeigt, da sie entweder einen E-Scooter im öffentlichen Verkehrsraum ohne erforderlichen Versicherungsschutz fuhren oder dies zuließen.

In einem anderen Fall konsumierte eine Person Cannabis in unmittelbarer Nähe einer Schule. Eine weitere Person wurde mit einer kleinen Menge Amphetamin erwischt, was zu einer Identifizierung führte.

Während einer Kontrolle am Marktplatz wurde bei einer Person, die der Polizei bekannt war, ein Klappmesser innerhalb der Waffen- und Messerverbotszone gefunden. Im Laufe des Einsatzes wurden die eingesetzten Beamten beleidigt, was zu einer Identifizierung und mehreren Anzeigen gegen den Mann führte.

In einem anderen Fall sollte eine Person, die der Polizei bekannt war, im Shoppinghaus kontrolliert werden. Als sie die Polizeibeamten sah, versuchte sie zu fliehen und etwas zu verstecken. Durch schnelles Eingreifen konnten jedoch fünf verkaufsfertig verpackte Plomben mit Marihuana gefunden werden. Außerdem trug die Person mutmaßliches Dealergeld an verschiedenen Stellen ihres Körpers, was den Verdacht des unerlaubten gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Cannabis erhärtete und zur Beschlagnahme der Beweismittel führte. Anschließend beleidigte der Beschuldigte die eingesetzten Beamten.

Schließlich konnte eine gesuchte Person durch Zahlung von 100,00 Euro einer Verhaftung entgehen.

Untergruppenbach: Zwei Pkws beschädigt – Verursacher flüchtig

Das Polizeirevier Weinsberg sucht Zeugen, nachdem ein Unbekannter am Samstag gegen 10 Uhr ein Fahrschulauto beim Abbiegen geschnitten und so einen Unfall verursacht hat. Ein 18-jähriger Fahrschüler war mit seinem Fahrlehrer in einem VW Golf auf der Autobahn 81 Richtung Würzburg unterwegs und verließ diese an der Anschlussstelle Untergruppenbach. Dort wollten sie nach links auf die Landesstraße 1111 abbiegen. Aufgrund der roten Ampel hielt der Fahrschüler den Golf auf der rechten Linksabbiegespur an. Dahinter stand ein 37-jähriger Mann in seinem VW Caddy. Als die Ampel auf Grün schaltete, fuhren alle los. Dabei ordnete sich ein unbekannter Fahrer mit einem weißen Q7 und ES-Kennzeichen falsch ein und schnitt das Fahrschulauto beim Abbiegen. Der 18-Jährige wich aus und leitete eine starke Bremsung ein. Der Caddy-Fahrer bemerkte dies zu spät und fuhr auf den Golf auf. Ein Zeuge, der den Vorfall beobachtet hatte, sprach noch mit dem Unfallverursacher, der sinngemäß erklärte, dass es ihm egal sei und davongefahren ist. Daraufhin verließ auch der Zeuge die Unfallstelle. Der entstandene Schaden wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Weinsberg bittet Zeugen, die Informationen zum Unfall oder zum Audi-Fahrer geben können, sich unter der Telefonnummer 07134 9920 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 36.787 im Jahr 2022 auf 34.877 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 32.420 im Jahr 2022 auf 30.714 im Jahr 2023 gesunken. Insgesamt gibt es in Baden-Württemberg weniger Drogenfälle im Vergleich zum bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen, wo im Jahr 2023 73.917 Fälle erfasst wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte wurden 6139 gezählt und 36086 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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