Ein Marder wurde in einer Drahtgitterfalle gefunden, die später verschwunden war. Es besteht der Verdacht auf illegales Wildern oder Fangen.
Heilbronn: Marder in Falle ausgesetzt

Heilbronn (ost)
Gewöhnlich sind es Haustiere, die von ihren Besitzern verlassen werden. In diesem Fall war es jedoch ein Wildtier. Ein Zeuge informierte am Donnerstagnachmittag einen Jäger darüber, dass ein Marder in einer Drahtgitterfalle gefangen war. Die Falle befand sich am Wegesrand in der Nähe des Parkplatzes „Silberbrünnle“ an der Panzerstraße in Tauberbischofsheim. Als der Jäger vor Ort eintraf, um den Vorfall der Polizei zu melden, war die Drahtgitterfalle mit dem Tier nicht mehr auffindbar. Es besteht der Verdacht, dass der Marder entweder in einem benachbarten Jagdrevier gestohlen wurde oder unrechtmäßig auf einem Privatgrundstück gefangen wurde. Es wird vermutet, dass Dritte sich des Tieres annehmen sollten und die Falle daher an diesem häufig frequentierten Ort mit dem Wildtier abgelegt wurde. Neben der unzulässigen Drahtgitterfalle herrscht derzeit Schonzeit für Marder, und eine Nachstellung ist generell nicht erlaubt. Darüber hinaus kann das Aussetzen von Tieren jeglicher Art in Käfigen, Katzenboxen oder Kartons sowie das Zurücklassen von Hunden in Fahrzeugen bei den derzeitigen sommerlichen Temperaturen im schlimmsten Fall zum Tod der Tiere führen. Bei Problemen mit Wildtieren haben die Bürger die Möglichkeit, sich bei den örtlichen Ordnungsämtern über Unterstützungsangebote zu informieren. Der Wildtierbeauftragte des Landratsamtes kann ebenfalls beratend tätig werden und Lösungen aufzeigen. Da die Falle wahrscheinlich mit einem Fahrzeug an den Ort gebracht wurde, bittet der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeireviers Tauberbischofsheim, Telefon: 09341 810, um Hinweise aus der Bevölkerung.
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Quelle: Presseportal








