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Heilbronn: Tödlicher Unfall in Schwaigern-Stetten

Haftbefehl gegen Unfallfahrer erlassen. Unfallwagen raste bei Polizeikontrolle davon und verursachte tödlichen Unfall.

Foto: Depositphotos

Heilbronn (ost)

Haftbefehl nach tödlichem Unfall in Schwaigern-Stetten ausgestellt

Nach einem tragischen Verkehrsunfall am frühen Samstagmorgen in Schwaigern-Stetten hat die Staatsanwaltschaft Heilbronn einen Haftbefehl gegen den 27-jährigen Fahrer beantragt, der an einem illegalen Autorennen mit tödlichem Ausgang beteiligt war. Das Amtsgericht Heilbronn hat den Haftbefehl am Dienstag erlassen und vollstreckt. Nach den bisherigen Ermittlungen sollte das Unfallfahrzeug am 11. Juli 2026 gegen 02.20 Uhr zwischen Niederhofen und Stetten von der Polizei kontrolliert werden. Der Fahrer des Audis hielt zunächst an, beschleunigte dann jedoch stark und flüchtete in Richtung Stetten. Die Polizei versuchte, den Audi zu verfolgen, konnte jedoch aufgrund der hohen Geschwindigkeit nicht mithalten. In Schwaigern-Stetten kam es zu einem schweren Unfall an einer Kreuzung im Ortszentrum. Der Wagen prallte mit über 100 km/h gegen eine Hauswand, wurde abgelenkt und kollidierte dann mit einem weiteren Gebäude. Der 20-jährige Beifahrer erlitt tödliche Verletzungen und verstarb noch am Unfallort. Der 27-jährige Fahrer, der selbst verletzt wurde, wird derzeit noch im Krankenhaus medizinisch behandelt, bevor er in ein Gefängnis oder ein Justizkrankenhaus verlegt wird. Die Polizei sucht Zeugen, die Informationen zum Fluchtverhalten des 27-Jährigen oder zu gefährdeten Personen während der Flucht haben. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07134 5130 bei der Verkehrspolizeiinspektion Weinsberg zu melden. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110971/6312458

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% der Gesamtanzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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