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Heilbronn: Unfall zwischen zwei Lkw auf BAB 6

Schwerer Auffahrunfall mit Rettungshubschrauber im Einsatz, Fahrer schwer verletzt.

Foto: Depositphotos

Mannheim (ost)

Wie bereits gemeldet, ereignete sich am Dienstagvormittag auf der BAB 6 Mannheim Richtung Heilbronn, zwischen Wiesloch/Rauenberg und Sinsheim ein Auffahrunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wurde.

(Pressemitteilung Nr. 1: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6331140)

Um 10 Uhr fuhren ein 56-Jähriger und ein 48-Jähriger jeweils mit ihren Sattelzügen hintereinander auf der BAB 6 von Mannheim in Richtung Heilbronn. Die beiden Fahrer befanden sich im zweispurigen Baustellenbereich auf dem rechten Fahrstreifen. Zu diesem Zeitpunkt herrschte starker Verkehr.

Aufgrund des Verkehrs musste der 56-Jährige seinen Lastwagen abbremsen. Möglicherweise aufgrund unangepasster Geschwindigkeit und zu geringem Abstand konnte der nachfolgende 48-Jährige sein Fahrzeug nicht rechtzeitig stoppen und fuhr seinem Vordermann hinten auf. Durch den Zusammenstoß wurde der 48-Jährige in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen am rechten Bein. Der 56-Jährige blieb unverletzt.

Der Gesamtschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme waren die BAB 6 in Richtung Heilbronn sowie die Ausfahrt Rauenberg für etwa 3,5 Stunden vollständig gesperrt.

Der schwer verletzte Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Sattelzug des 48-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten außerdem fest, dass die Fahrerlaubnis des 48-Jährigen abgelaufen war. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Autobahnpolizei Walldorf.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926, was 85,09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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