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Heilbronn: Unfallflucht, Frontalzusammenstoß, Einbruch und Kontrollen

Ein unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte einen geparkten BMW. Drei Personen wurden bei einem Frontalzusammenstoß schwer verletzt.

Foto: Depositphotos

Heilbronn (ost)

Heilbronn: Beschädigung eines BMW im Krankenhaus-Parkhaus

Ein unbekannter Fahrer verursachte zwischen Dienstag und Freitag Schäden an einem geparkten BMW 520 d. Das Fahrzeug war auf Ebene 1 im Parkhaus 1 auf Stellplatz 44 „Am Gesundbrunnen“ abgestellt. Als der BMW-Fahrer am Freitag gegen 10 Uhr zu seinem Auto kam, bemerkte er einen Schaden in Höhe von etwa 2.000 Euro an der vorderen rechten Stoßstange. Der Verursacher verließ unerlaubt den Unfallort. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07131 204060 beim Polizeirevier Heilbronn-Böckingen zu melden.

Talheim: Zusammenstoß im Gegenverkehr – Drei Personen schwer verletzt

Zwei Autos kollidierten am Sonntagnachmittag auf der Bundesstraße 27 bei Talheim frontal. Der 68-jährige Fahrer eines BMWs war mit seiner 62-jährigen Beifahrerin auf der B27 von Heilbronn in Richtung Lauffen unterwegs. Gegen 13:30 Uhr kam ihm eine 22-Jährige mit ihrem Mitsubishi entgegen. Zwischen der Einmündung „Rauher Stich“ und Lauffen geriet der BMW-Fahrer aus bisher unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und es kam zur Kollision mit dem Mitsubishi. Dieser fuhr einen Hang hinunter, überschlug sich und kam auf dem Dach auf der Fahrbahn zum Liegen. Die 22-Jährige und die beiden Insassen des BMW erlitten schwere Verletzungen. Alle drei Unfallbeteiligten wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. An den Autos entstand ein Totalschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro und sie mussten abgeschleppt werden.

Heilbronn-Sontheim: Einbruch in ein Einfamilienhaus

Unbekannte betraten am Sonntagmorgen ein Haus in Heilbronn-Sontheim. Die Täter schlugen gegen 5 Uhr eine Terrassentür an dem Gebäude in der Julius-Picard-Straße ein und durchsuchten das Innere. Die Täter waren dunkel gekleidet und vollständig maskiert. Sie trugen dunkle Handschuhe. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Einbruch geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Heilbronn unter der Telefonnummer 07131 74790 zu melden.

Heilbronn: Überprüfungen in der Innenstadt

Am Wochenende waren zusätzliche Einsatzkräfte in der Heilbronner Innenstadt unterwegs und führten Kontrollen im Rahmen des Konzepts „Sicheres Heilbronn“ durch. Am Freitag wurden zwischen 16 und 22 Uhr mehr als 30 Personen überprüft. Dabei wurden sechs Straftaten und sieben Ordnungswidrigkeiten festgestellt.

Zu Beginn wurde bei einer Person eine kleine Menge Amphetamin gefunden. Zudem verstießen zwei Personen wiederholt gegen ihre räumliche Beschränkung und wurden angezeigt. Bei Jugendschutzkontrollen wurde festgestellt, dass eine erwachsene Person einer 17-Jährigen eine Zigarette übergab. Bei einer weiteren Kontrolle wurden bei einer bereits polizeibekannten Person geringe Mengen Heroin und Kokain gefunden und sichergestellt. Darüber hinaus wurden vier Verkehrsordnungswidrigkeiten geahndet. Eine Person spuckte auf den Boden und wurde ebenfalls angezeigt. Zwei Fahrer müssen wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz aufgrund unzureichender Versicherung mit Anzeigen rechnen. Gegen eine überprüfte Person lag ein Haftbefehl vor, weshalb der Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.

Übrigens ist die Polizei Heilbronn auch auf WhatsApp vertreten. Hier ist der Link zu unserem Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029Vb5xtFC7IUYQiWcl6y1v

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Davon waren 589 männlich, 87 weiblich und 316 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Autodiebstählen in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1295 Fälle registriert, von denen 728 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 764, wobei 702 männlich und 62 weiblich waren. 339 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1503, wobei 747 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 782, wobei 726 männlich und 56 weiblich waren. 351 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.295 1.503
Anzahl der aufgeklärten Fälle 728 747
Anzahl der Verdächtigen 764 782
Anzahl der männlichen Verdächtigen 702 726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 62 56
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 339 351

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Daten zu Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück, wobei 2023 mehr nicht-deutsche Verdächtige (11.419) verzeichnet wurden als 2022 (10.727). Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 369, Schwerverletzten bei 6139 und Leichtverletzten bei 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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