Ein Mann riss den Zapfhahn ab und floh, ein Dieb wurde mit einer Waffe festgenommen, ein Senior fiel auf Telefonbetrüger herein.
Heilbronn: Unfallflucht, Sachbeschädigung, Diebstahl und Betrug

Heilbronn (ost)
Untergruppenbach: Tankstutzen abgerissen und geflohen – Fahrer identifiziert
Am Dienstag um 20:10 Uhr vergaß ein 58-jähriger Mann nach dem Tanken an einer Tankstelle in Untergruppenbach, den Zapfhahn aus seinem Auto zu entfernen, fuhr los und riss dann den Hahn vom Schlauch. Anstatt den Schaden von etwa 1.500 Euro zu melden, versuchte der Mann vergeblich, die beiden Teile wieder zu verbinden, und fuhr dann einfach weiter. Überwachungskameras konnten das Kennzeichen des Fahrzeugs aufzeichnen, woraufhin Polizisten den Fahrer kurze Zeit später an seiner Wohnadresse finden konnten. Der Mann muss nun mit einer Anzeige wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle rechnen.
Heilbronn: Sachbeschädigung an geparktem Auto – Zeugen gesucht
Am Mittwoch zwischen 13 und 15 Uhr schlug ein unbekannter Täter mit einem Gegenstand die Heckscheibe eines geparkten BMW auf dem Parkplatz an der Heilbronner Neckarhalde ein. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. Weitere geparkte Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im genannten Zeitraum gemacht haben, und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 07131 74790.
Heilbronn: Raubüberfall in Discounter mit Waffe – Verdächtiger festgenommen
Am Mittwochabend wurde ein 31-jähriger Mann in einem Discounter in der Heilbronner Innenstadt festgenommen, nachdem er versucht hatte, eine Flasche Rum zu stehlen. Der Verdächtige wurde vom Ladendetektiv nach Verlassen des Kassenbereichs auf den beobachteten Diebstahl angesprochen, woraufhin es zu einem Handgemenge kam und der Mann zu flüchten versuchte. Nach einer kurzen Verfolgung gelang es dem Ladendetektiv jedoch, den 31-Jährigen zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Bei der folgenden Durchsuchung des Mannes wurde ein Messer in seinem Rucksack gefunden. Niemand wurde verletzt. Nach Abschluss der strafrechtlichen Maßnahmen wurde der Mann freigelassen. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Diebstahls mit Waffe rechnen.
Heilbronn: Senior wird Opfer von Telefonbetrügern – Zeugen gesucht
Am Montag wurde ein älterer Mann aus Heilbronn von Betrügern telefonisch kontaktiert, die ihn dazu brachten, Wertgegenstände und Bargeld herauszugeben. Der Betrüger gab sich telefonisch als Polizeioberkommissar des Polizeireviers Stuttgart aus und informierte den Angerufenen, dass sein Sohn in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt sei. Um die Inhaftierung seines Sohnes zu verhindern, sollte der Geschädigte eine Kaution von 75.000 Euro zahlen. Später im Gespräch übernahm eine Frau, die sich als Sekretärin ausgab. Sie forderte den älteren Mann auf, Bargeld und Wertgegenstände zu sammeln. Der Geschädigte folgte den Anweisungen und übergab die Wertgegenstände in einem Korb gegen 17 Uhr in der Peter-Heinrich-Merckle-Straße an einen männlichen Abholer. Dieser verließ dann die Szene und ging in Richtung Binswanger Straße. Er wird wie folgt beschrieben: – Männlich, ca. 25-30 Jahre alt – Ca. 1,80 Meter groß, schlank – Seitlich kurz rasierte dunkle Haare und mittellanges, nach hinten gekämmtes Deckhaar – Trug einen zweiteiligen Anzug mit weißem Hemd – Mitteleuropäischer Phänotyp, helle Hautfarbe Die Kriminalpolizei Heilbronn hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zu der beschriebenen Person oder der durchgeführten Übergabe geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07131 104-4444 bei der Kriminalpolizei zu melden. Wichtige Warnung der Polizei: – Betrüger versuchen oft, mit unrealistischen oder dringenden Geschichten Geld zu erlangen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Die deutsche Polizei wird Sie nie auffordern, eine Kaution zu zahlen. – Im Zweifelsfall legen Sie auf und rufen Sie die Polizei unter der bekannten Notrufnummer 110 an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. 1733 Unfälle (0,57%) ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Der Großteil der Unfälle (85,09%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








