Eine junge Frau wurde in Heilbronn-Böckingen von mehreren Männern bedrängt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen für den Vorfall.
Heilbronn: Zeugenaufruf nach sexuellem Übergriff

Stadt- und Landkreis Heilbronn (ost)
Heilbronn-Böckingen: Aufruf an Zeugen nach sexuellem Übergriff Nachdem eine junge Frau am Sonntagmorgen in Heilbronn-Böckingen von mehreren Männern belästigt wurde, bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Ersten Erkenntnissen zufolge befand sich die 33-jährige Frau zwischen 2:30 Uhr und 2:50 Uhr auf dem Heimweg, als sie bemerkte, dass drei Männer ihr folgten. In der Grünewaldstraße sollen die Unbekannten die Frau eingeholt, zu Boden gestoßen und dann an ihrer Kleidung gezogen haben. Mindestens einer der Männer soll sie auch unsittlich berührt haben. Als ein Auto vorbeifuhr, ließen die Männer von der Frau ab und flüchteten in unbekannte Richtung. Es ist nur bekannt, dass die Männer sich nicht auf Deutsch unterhalten haben. Die 33-Jährige wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
Die Kriminalpolizei Heilbronn hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Diese werden unter der Telefonnummer 07131 104 4444 entgegengenommen.
Weinsberg: 3-Jährige bei Unfall leicht verletzt
Bei einem Unfall auf dem Gelände eines Autohauses in Weinsberg erlitt eine 3-Jährige am Montagnachmittag leichte Verletzungen. Der 44-jährige Fahrer eines BYD fuhr gegen 14.30 Uhr auf das Grundstück in der Haller Straße. Zu diesem Zeitpunkt betrat das Mädchen das Gelände und lief auf das Gebäude zu. Dabei übersah sie wahrscheinlich das abbremsende Auto und stieß mit dem rechten vorderen Kotflügel zusammen. Dabei erlitt sie leichte Verletzungen. Es entstand kein Sachschaden.
Landkreis Heilbronn: Angebliche Bankmitarbeiter erbeuten fünfstellige Summe
Ein 76-Jähriger fiel Betrügern zum Opfer, als er seine angeblich abgelaufene Online-Banking-App aktualisieren wollte. Der Mann erhielt am vergangenen Donnerstag eine E-Mail, die besagte, dass die Sicherheits-App seiner Bank bald ablaufen würde. Um dies zu verhindern, sollte er auf einen Link klicken, was er auch tat. Dadurch wurde er auf eine falsche Online-Seite geleitet und gab seine Anmeldeinformationen ein. Anschließend erhielt er einen Anruf von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter. Auf Anweisung des Anrufers generierte der 76-Jährige mehrere TAN-Nummern und gab sie dem Betrüger weiter. Mit diesen wurden digitale EC-Karten erstellt, der Dispokredit erhöht und Kontenüberweisungen getätigt. Dann wurden die Karten bundesweit bis zur Kontoentleerung für Kleinbeträge in Supermärkten und Geldautomaten genutzt. Insgesamt erbeuteten die Täter so eine niedrige fünfstellige Summe.
Das Polizeipräsidium Heilbronn warnt:
Seien Sie vorsichtig mit E-Mails und Links: Klicken Sie niemals auf Links in E-Mails von unbekannten Absendern. Banken und andere Finanzinstitute senden normalerweise keine E-Mails mit Links, die zur Eingabe sensibler Informationen führen.
Überprüfen Sie die Echtheit von Nachrichten: Wenn Sie eine E-Mail oder Nachricht erhalten, die vorgibt von Ihrer Bank zu sein und dringende Maßnahmen erfordert, kontaktieren Sie Ihre Bank direkt über eine sichere Telefonnummer oder besuchen Sie eine Filiale, um die Echtheit zu überprüfen.
Schützen Sie Ihre Anmeldedaten: Geben Sie Ihre Anmeldedaten niemals auf einer unsicheren Website ein. Überprüfen Sie immer, ob die Website eine sichere Verbindung (https) verwendet und ob das Banklogo korrekt angezeigt wird.
Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen: Wenn Sie von jemandem angerufen werden, der vorgibt von Ihrer Bank zu sein und nach sensiblen Informationen wie TAN-Nummern oder Anmeldedaten fragt, lehnen Sie ab und kontaktieren Sie Ihre Bank auf sichere Weise.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 im Jahr 2022 auf 11419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen oder 0.57% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








