Ein aufmerksames Kind filmte den flüchtenden Unfallverursacher und half bei der Ermittlung des Fahrers.
Heitersheim: Verkehrsunfallflucht aufgeklärt

Freiburg (ost)
Schon am Dienstag, den 10.03.2026, ereignete sich gegen 14:45 Uhr auf der Bundesstraße 3 im Bereich des „Johanniter-Kreisels“ in Heitersheim ein Auffahrunfall. Der vermeintliche Verursacher des Unfalls flüchtete zunächst.
Zur Zeit des Unfalls befand sich ein elfjähriger Junge auf einer nahegelegenen Fußgängerbrücke und wurde Zeuge des Vorfalls. Als der Junge sah, dass der Unfallverursacher davonfahren wollte, filmte der 11-Jährige das flüchtende Auto.
Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen durch die Polizei konnte das Fahrzeug des Verursachers kurz darauf gefunden und der Fahrer identifiziert werden. Ein durchgeführter Drogentest ergab den Verdacht, dass der 27-jährige Fahrer zum Zeitpunkt des Unfalls unter dem Einfluss von Kokain und Cannabis stand. Außerdem stellte sich heraus, dass der Mann wahrscheinlich keine gültige Fahrerlaubnis besaß.
Gegen den 27-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
ak
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Daten über Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der aufgezeichneten Fälle von 40049 im Jahr 2022 auf 37873 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10727 auf 11419 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733 Fälle, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








