Nach einem Betrugsversuch warnt die Polizei vor falschen Bankmitarbeitern. Sensible Daten niemals am Telefon preisgeben, sondern selbstständig Kontakt mit der Bank aufnehmen.
Herbertingen: Polizei warnt vor Betrugsversuch

Landkreis Sigmaringen (ost)
Meßkirch
Polizei warnt vor Betrugsversuch
Die Polizei warnt vor falschen Bankmitarbeitern, nachdem bislang unbekannte Betrüger versucht haben, auf das Konto einer 41-Jährigen zuzugreifen. Letzte Woche kontaktierten die Unbekannten die Frau telefonisch, wobei die tatsächliche Telefonnummer ihrer Hausbank im Display angezeigt wurde. Sie wurde informiert, dass angeblich verdächtige Abbuchungen von ihrem Konto getätigt wurden, die jedoch von der Bank storniert werden konnten. Dann wurden die 41-Jährige von den Betrügern gebeten, ihre Zugangsdaten zu ändern und diese über die Banking-App zu bestätigen. Nachdem die Frau die Änderungen vorgenommen hatte, wurde sie misstrauisch und kontaktierte ihre Hausbank. Zum Glück entstand der 41-Jährigen kein finanzieller Schaden. Die Polizei in Meßkirch ermittelt nun wegen Datenausspähung und warnt vor dieser Betrugsmasche. Geben Sie niemals sensible Daten am Telefon preis, beenden Sie bei Zweifeln das Gespräch und kontaktieren Sie Ihren Bankberater eigenständig. Auf www.polizei-beratung.de finden Sie Tipps zu den üblichen Betrugsmaschen.
Herbertingen
Fahrzeuge kollidieren seitlich
Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag kurz nach 4.30 Uhr auf der B 32 entstand ein Sachschaden von etwa 14.000 Euro. Ein 55-jähriger VW-Fahrer überholte im zweispurigen Bereich einen Lkw, als ihm ein 67-jähriger Volvo-Fahrer teilweise auf seiner Spur entgegenkam. Da der VW-Fahrer zu diesem Zeitpunkt neben dem Lkw war, konnte er nicht ausweichen, wodurch der VW und der Volvo seitlich kollidierten. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, aber beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Aufgrund der Aussage des 67-Jährigen, am Steuer eingeschlafen zu sein, wird nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.
Pfullendorf
Unter Alkohol und ohne Führerschein am Steuer
Ein 22-jähriger Autofahrer wird strafrechtlich verfolgt, nachdem ihn eine Streife des Polizeipostens Pfullendorf am Mittwoch kurz vor Mitternacht im Ortsgebiet gestoppt hat. Der Mann fiel den Beamten aufgrund seiner unsicheren Fahrweise auf. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann deutlich unter Alkoholeinfluss stand, ein Vortest ergab einen Wert von etwa 1,5 Promille. Außerdem besitzt er derzeit keine Fahrerlaubnis aufgrund eines Führerscheinentzugs. Er musste eine Blutprobe in einer Klinik abgeben und wird nun wegen Trunkenheit am Steuer und Fahrens ohne Fahrerlaubnis bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Auch der gleichaltrige Halter des Fahrzeugs, der zum Zeitpunkt der Kontrolle auf dem Beifahrersitz saß, wird angezeigt, da er die Fahrt zugelassen hat.
Bad Saulgau
Polizei sucht Zeugen nach handgreiflicher Auseinandersetzung
Am Mittwoch gegen 20 Uhr waren mehrere Jugendliche in der Paradies- und Eckstraße an einer körperlichen Auseinandersetzung beteiligt. Aus unbekannten Gründen gerieten zwei Gruppen aneinander. Im Verlauf des Streits soll ein 16-Jähriger einem 15-Jährigen einen Schlag versetzt haben, woraufhin ein anderer 15-Jähriger dem am Boden liegenden Jugendlichen gegen den Kopf getreten haben soll. Der 15-Jährige zog daraufhin ein Messer und hielt die Angreifer auf Abstand. Ein Zeuge soll ihm das Messer abgenommen haben, woraufhin es erneut zu Schlägen und Beleidigungen zwischen den Jugendlichen kam. Der 15-Jährige wurde leicht am Kopf verletzt. Die Polizei in Bad Saulgau ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung und bittet Zeugen, sich unter Tel. 07581/482-0 zu melden.
Ostrach
Radfahrer fliegt durch Heckscheibe bei Auffahrunfall
Ein 17-jähriger Fahrradfahrer übersah am Mittwoch gegen 14 Uhr einen geparkten Peugeot im Eichenweg. Der Jugendliche prallte gegen das Heck des Wagens, wodurch die Heckscheibe zerbrach und der 17-Jährige im Auto landete. Der Jugendliche, der keinen Helm trug, erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf insgesamt etwa 2.000 Euro geschätzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. 1733 Unfälle, also 0,57%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Der Großteil der Unfälle, nämlich 260926, sind übrige Sachschadensunfälle, was 85,09% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








